HSG Rauxel: Sieg ist Pflicht im Aufstiegskampf

Handball-Relegation

Nach der Niederlage im ersten Spiel der Relegation kann es für die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin nur noch ein Ziel geben: Sie müssen am Mittwochabend beim Hammer SC 2008 gewinnen, um ihre Minimalchance auf den Aufstieg in die Handball-Landesliga zu wahren.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 14.05.2013, 19:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Handball-Relegation Hammer SC 2008 -  HSG Rauxel-Schwerin Mittwoch, 20.15 Uhr "Der Spielverlauf am Sonntag war natürlich sehr unglücklich", sagt HSG-Trainer Gerald Raasch mit Blick auf das 25:27 gegen den Letmather TV, bei dem seine Sieben einen zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprung noch aus der Hand gab. "Ich hoffe aber, dass die Mannschaft das weggesteckt hat." Noch ist sogar der erste Platz in der Relegation für die Castrop-Rauxeler möglich, wenn auch nicht mehr aus eigener Kraft. Sollte die HSG in Hamm gewinnen, müsste sie im abschließenden Spiel der Aufstiegsrunde am Samstag, 18. Mai, auf einen Sieg der Hammer in Letmathe hoffen.Hamm ersatzgeschwächt Zunächst gilt alle Konzentration aber der eigenen Partie. Der Hammer SC, der sich den zweiten Platz in der Bezirksliga 5 mit deutlichem Vorsprung gesichert hatte, kämpfte zuletzt mit Personalproblemen. Trainer Andre Materna fehlen auch gegen Rauxel-Schwerin mehrere wichtige Akteure. HSG-Coach Raasch hat sich beim Trainer des letzten Liga-Gegners des HSC, HSE Hamm 2, über das Team informiert: "Wir müssen vor allem versuchen, den starken Spieler in der Rückraum-Mitte auszuschalten." In Hamm muss die HSG auf Matthias Kunze verzichten, der gegen Letmathe die Rote Karte wegen einer "Notbremse" sah. Für ihn wird voraussichtlich Lukas Zöpel aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Weitere Alternativen wären Patrick Schulte und Johannes Hense. Noch keine neuen Entwicklungen gibt es bezüglich des Einspruchs, den Rauxel-Schwerin gegen die Wertung des ersten Relegationsspiels eingelegt hatte. Die HSG sah sich durch eine Entscheidung der Schiedsrichter benachteiligt, die einen Letmather Wechselfehler zwar mit einer Zeitstrafe, aber nicht mit dem Wechsel des Ballbesitzes geahndet hatten.

 

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