HSG und TuS Ickern kassieren Niederlagen

Handball

Beim Zweiten der Handball-Landesliga, dem TuS Bommern, musste der TuS Ickern am Samstag eine 18:28-Niederlage hinnehmen. Die HSG Rauxel-Schwerin verlor in der Bezirksliga gegen Hombruch. In der Tabelle bleiben die Ickerner auf dem sechsten Platz. Den Handballerinnen des Castroper TV gelang in der Bezirksliga der zwei Sieg in Folge.

CASTROP-RAUXEL

, 10.11.2014, 11:07 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die HSG Rauxel-Schwerin musste in der Handball-Bezirksliga ihre zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

Die HSG Rauxel-Schwerin musste in der Handball-Bezirksliga ihre zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen.

Handball-Landesliga 3 TuS Bommern - TuS Ickern 18:28 (6:14) Die ersatzgeschwächten Castrop-Rauxeler, die unter anderem auf Torwart Viktor Dick und die Rückraumspieler Marko Höfer und Julian Kuczpiol verzichten mussten, konnten beim Gastspiel in Bommern vor allem in der Offensive kaum Akzente setzen. In den ersten acht Minuten gelang den Ickernern kein einziger Treffer, Bommern konnte früh mit 7:1 in Führung gehen. "Mit nur sechs Toren in der ersten Hälfte waren wir einfach zu harmlos", kommentierte der Trainer des TuS Ickern, Ralf Utech.

Dennoch wollten sich die Gäste angesichts des Acht-Tore-Rückstands zur Pause nicht frühzeitig geschlagen geben. Doch Utech fehlten letztlich auch die personellen Alternativen, um dem Spiel nach dem Seitenwechsel noch eine Wende zu geben. Vor allem auf den Außenpositionen und im Tor waren die Ickerner nur mit "einfacher" Besetzung nach Witten gereist. Der Ickerner Trainer versuchte noch einige taktische Umstellungen, spielte zeitweise mit zwei Kreisläufern und einer offenen Deckung, konnte damit jedoch keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen.Ungewohnte Position Maurice Zendrowski, der auf der für ihn eher ungewohnten Mittelposition im Rückraum agierte, war mit fünf Treffern der beste Torschütze der Castrop-Rauxeler. Letztlich blieb es beim deutlichen Sieg für den TuS Bommern, der zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählt. Nach sieben Spieltagen hat sich die Landesliga in eine "Zwei-Klassen-Gesellschaft" aufgeteilt. Fünf Teams bilden die Spitzengruppe, danach folgt mit deutlichem Abstand der Rest der Liga - angeführt vom TuS Ickern auf Rang sechs.TEAM UND TORE ICKERN: Busche; V. Esser (1), J. Esser (2), Knauf, Kresse (1), Rodammer (4), Ulrich (4/1), B. Böcking (1), C. Böcking, Zendrowski (5).

Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Sschwerin - Westfalia Hombruch 2 21:28 (13:14) Die HSG Rauxel-Schwerin musste in der Handball-Bezirksliga ihre zweite Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Am Sonntagabend unterlag die Sieben von Trainer Gerald Raasch in eigener Halle dem TuS Westfalia Hombruch 2 mit 21:28 (13:14). Dabei hatte die Partie zunächst gut angefangen für die Castrop-Rauxeler, die auch nach diesem Spieltag Platz vier hinter Hombruch belegen. Nach wenigen Minuten lag die HSG mit 6:2 in Führung, behielt bis zur Schlussphase des ersten Durchgangs die Oberhand.

Erst dann kamen die Gäste aus Dortmund in der Offensive besser zum Zuge und konnten sich bis zum Seitenwechsel noch einen knappen 14:13-Vorsprung erspielen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs geriet die HSG allerdings völlig aus dem Konzept. "Der Pausentee ist uns wohl nicht bekommen", kommentierte Raasch ironisch, "wir haben dann nicht mehr so gespielt, wie man gegen diesen Gegner spielen muss." Was der Trainer damit meinte: In der ersten Viertelstunde nach der Pause fehlte seinen Schützlingen die nötige Aggressivität in der Deckung und in vielen Situationen auch die Konzentration im Abschluss. Elf Minuten lang blieb die HSG ohne Torerfolg, Hombruch zog auf 21:14 davon. Diesen Rückstand konnte Rauxel-Schwerin nicht mehr wettmachen - auch wenn es danach wieder etwas besser lief und vor allem Björn Wieser (8) und Janis Braun (7) noch eine Reihe von Tore erzielten.TEAM UND TORE RAUXELL-SCHWERIN: Weinert, Ress; Wieser (8), Soumagne (4), Clausen, Zöpel, Meyer (1), Zinfert (1), Schießl, Braun (7), Cromme, Pinzler.

Frauen-Bezirksliga 5 Teutonia Riemke 3 - Castroper TV 14:17 (9:10) Entgegen der im Vorfeld geäußerten Erwartung von CTV-Trainer Jan Schimmelmann hatte sich Stefanie Löwer doch wieder als Torhüterin zur Verfügung gestellt. Die Routinierin, die eigentlich vor der Spielzeit ihren Rücktritt erklärt hatte, avancierte mit vier parierten Siebenmetern zum wichtigen Rückhalt ihres Teams. "Zusammen mit einer tollen Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit wurde so der Grundstein zum Sieg gelegt", kommentierte Schimmelmann.

Doch auch die anderen Bereiche des Castroper Spiels funktionierten in den entscheidenden Momenten. Der Trainer hob unter anderem die druckvoll agierenden Außenspielerinnen Lena Schwittek und Franziska Wejer hervor, die im ersten Durchgang eine Reihe von Siebenmetern für Castrop erzwangen. Beste Torschützin in den Reihen des CTV war Denise Becker, die sieben Mal ins Schwarze traf, und der Schimmelmann eine "unglaubliche kämpferische Leistung" bescheinigte. Mit vier Punkten aus sechs Spielen haben die Castroperinnen den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle hergestellt.TEAM UND TORE CASTROP: Löwer; G. Siewert, Machtenberg, F. Wejer (1), Scheurer (3/1), Jerusel, Ellert (1), Schwittek, D. Becker (7/1), Krüger, Schimmelmann (5/1).

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