Ickern hat viel Respekt, aber keine Angst

Handball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Das schiefe Tabellenbild in der Handball-Landesliga wird für den TuS Ickern am Samstag, 31. Oktober, der Vergangenheit angehören. Dann nämlich absolviert die Sieben von Trainer Stephan Pade ihr letztes Nachholspiel gegen den HC Herren-Werve (19.15 Uhr/ASG-Halle).

von Von Jörg Laumann

, 30.10.2009, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Esser (l.) kann mit dem TuS Ickern in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen.

Julian Esser (l.) kann mit dem TuS Ickern in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen.

Bereits am - eigentlich spielfreien - vergangenen Wochenende hatten die Ickerner gegen Westfalia Rhynern "nachsitzen" müssen und dabei einen positiven Eindruck hinterlassen. Mit 28:22 setzte sich der Aufsteiger durch und arbeitete sich in der Tabelle auf den achten Platz vor. Spiel gegen Rhynern als Vorbild Nun wartet allerdings eine schwere Aufgabe auf den TuS: Heeren-Werve rangiert aktuell auf Platz vier und hat auch in den Vorjahren stets eine gute Rolle im Kampf um die Tabellenspitze gespielt.

"Wir gehen mit gehörigem Respekt vor diesem Gegner in die Partie, müssen aber auch keine Angst haben", sagt Pade. "Wenn wir so spielen wie in den ersten 40 Minuten gegen Rhynern, wird es auch Heeren-Werve schwer gegen uns haben."

Unter der Woche musste der Coach allerdings auf die erste Trainingseinheit am Dienstag verzichten, weil nur vier Spieler blessurenfrei waren. Am Donnerstag, an dem die Ickerner erstmals in ihrem Ausweichdomizil ASG-Halle trainierten, sah die Personalsituation dagegen schon wieder freundlicher aus.

Allerdings fallen einige wichtige Akteure am Samstag aus. Stefan Kresses Verletzung aus dem Spiel gegen Rhynern hat sich als Bänderriss im Daumen der Wurfhand herausgestellt. "Er wird uns in diesem Jahr wohl nicht mehr zur Verfügung stehen", sagt der Ickerner Trainer. Auch Patrick Neumann (gesperrt) und Vitus Esser (private Gründe) fallen definitiv aus. Matthias Kunze laboriert noch an einem Bluterguss im Oberschenkel.

Dennoch kein Grund zum Pessimismus für Pade: "Wir verfügen trotzdem immer noch über einen Kader, der in der Lage ist, gegen Heeren zu bestehen." Immerhin könne bis auf Kresse die erste Sieben auflaufen, die gegen Rhynern überzeugt hatte. Den vakanten Platz auf Rechtsaußen wird Julian Esser übernehmen, der Kresse bereits am vergangenen Wochenende nach dessen Verletzung ersetzt hatte.

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