Jetzt steht fest, wann die Gegner von Wacker Obercastrop und FC Frohlinde ermittelt werden

Fußball-Westfalenpokal

Der Mittwoch, 16. September, ist ein recht wichtiger Tag für die Fußballer des SV Wacker Obercastrop und des FC Frohlinde. Dann stellt sich heraus, wer ihre Gegner in der ersten Westfalenpokalrunde sein werden.

Castrop-Rauxel

, 11.09.2020, 21:05 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der Westfalenpokal 2020/21 wird ohne Zuschauer vor Ort ausgelost. Mit ihren Losen sind der SV Wacker Obercastrop und der FC Frohlinde hier vertreten.

Der Westfalenpokal 2020/21 wird ohne Zuschauer vor Ort ausgelost. Mit ihren Losen sind der SV Wacker Obercastrop und der FC Frohlinde hier vertreten. © FLVW

Keine drei Wochen liegt der Titelgewinn des RSV Meinerzhagen im Westfalenpokal-Wettbewerb zurück, da richtet sich der Blick schon wieder nach vorne: Am Mittwoch, 16. September, lost der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) (ab 18 Uhr) für den Krombacher Westfalenpokal 2020/21 aus. Mit ihren Namen auf den Losen sind dann auch der SV Wacker Obercastrop und der FC Frohlinde dabei. Der SV Wacker hat sich die Teilnahme durch seinen Landesliga-Titelgewinn verdient. Frohlinde ist Nachrücker als Kreispokal-Endspielteilnehmer.

Keine Zuschauer vor Ort

Erstmals wird die Auslosung in einem Livestream auf der FLVW-Facebook-Seite übertragen. Aufgrund des Infektionsschutzes sind bei der Ziehung leider keine Vereinsvertreterinnen und -vertreter zugelassen. „Das ist sonst immer eine tolle, gespannte Atmosphäre und ein schönes Miteinander. Zudem lernen sich die Vereine dann schon einmal kennen und können Termine abstimmen“, bedauert Pokalspielleiter Klaus Overwien (Waltrop), dass die Auslosung gänzlich ohne Zuschauer und Gäste auskommen muss. Overwien kennt den SV Wacker und den FC Frohlinde durch seine Funktion als Staffelleiter der Landesliga 3 recht gut.

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Verzichten müssen die Verantwortlichen jedoch nicht auf das „Live-Erlebnis“ – im Gegenteil: Erstmals wird die komplette Auslosung in einem kostenlosen Stream auf der Facebook-Seite des FLVW übertragen. Damit haben nun auch alle Fans der 64 teilnehmenden Vereine die Möglichkeit, die Ziehung der Kugeln live zu verfolgen.

64 Vereine, zwei Gruppen, Ziehung bis Viertelfinale

Teilnahmeberechtigt am Krombacher Westfalenpokal sind auch in diesem Jahr die westfälischen Mannschaften der 3. Liga und der Regionalliga West. Hinzu kommen die auf den Rängen 1 bis 6 platzierten Mannschaften der Oberliga Westfalen, die Meister der Westfalen- (2), Landes- (4) und Bezirksligen (12) sowie die 29 Kreispokalsieger. Nicht teilnahmeberechtigt sind zweite Mannschaften von Lizenz-Vereinen, wie zum Beispiel die U23-Teams von Borussia Dortmund oder Schalke 04.

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Auch 2020 wird es wieder zwei Ziehungsgruppen geben. Je 32 Vereine sind grob nach regionalen Gesichtspunkten unterteilt. Ein Erstrunden-Match zwischen dem Siegen/Wittgensteiner Kreispokalsieger SV Germania Salchendorf und dem rund drei Autostunden entfernt gelegenen SC Rot Weiß Maaslingen (FLVW-Kreis Minden an der Landesgrenze zu Niedersachsen) ist in Runde eins beispielsweise nicht möglich. Rein theoretisch kann es also in der ersten Runde zur Neuauflage des heimischen Kreispokal-Endspiels zwischen Wacker Obercastrop und Frohlinde kommen.

Heimrecht für die Außenseiter

Gelost wird bis einschließlich Viertelfinale, wobei die klassenniedrige Mannschaft bis zum Achtelfinale Heimreicht hat. Im Viertelfinale wird gespielt wie gelost, nur Kreisligisten hätten auch hier noch Heimrecht. Dies würde aber nur den SV Werl-Aspe (FLVW-Kreispokalsieger Lemgo) betreffen, der in diesem Jahr einziger Kreisligist im Teilnehmerfeld ist.

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Die erste Pokalrunde soll nach Möglichkeit bis Ende Oktober ausgespielt werden. „Dieses Jahr steht unter ganz besonderen, erschwerten Bedingungen. Wir hoffen sehr, dass wir den Wettbewerb sportlich zu Ende bringen können“, sagt Klaus Overwien, der bei der Ziehung in Kaiserau von „Losfee“ Stefan Schmal (Gastronomie/Verkaufsleiter) von der Krombacher Brauerei unterstützt wird.

Die teilnehmenden Mannschaften:

Gruppe 1

CF Kurdistan Bochum (BL*), Erler SV 08 (LL), FC Arpe Wormbach (LL), FC Borussia Dröschede (WL), FC Frohlinde (LL*), Kiersper SC (BL*), Mengede 08/20 (BL*), RSV, Meinerzhagen (OL), RW Ahlen (RL), RW Erlinghausen (LL*), RW Lüdenscheid (LL), SC Verl (3. Liga), SC Weitmar 45 (BL*), SC Wiedenbrück (RL), SF Hüingsen (BL*), SG Finnentrop/Bamenohl (OL), SG Wattenscheid 09 (OL), SpVg Olpe (LL*),

SpVgg Vreden (OL*), SpVgg Erkenschwick (WL*), SuS Stadtlohn (BL), SV Attendorn 04 (LL), SV Germania Salchendorf (BL*), SV Schermbeck 2020 (OL*), SV Wacker Obercastrop (WL), SW Wattenscheid 08 (LL), Türkspor Dortmund 2000 (LL), TuS, Bövinghausen 04 (WL*), TuS Ennepetal (OL*), TuS Haltern (OL), TuS Langenholthausen (LL*), YEG Hassel (WL*).

Gruppe 2

Delbrücker SC (WL*), FC Eintracht Rheine (OL), FC Nieheim (LL*), FC Preußen Espelkamp (WL), FC Vorwärts Wettringen (LL), Hammer SpVg (OL*), Holzwickeder SC (OL), RW Kirchlengern (LL), RW Maaslingen (LL*), RW Westönnen (BL*), SC Greven 09 (BL*), SC Preußen Münster (RL), SC Westfalia Kinderhaus (WL), SCV Neuenbeken (LL), SF Lotte (RL), SpVg Beckum (LL*), SuS Bad Westernkotten (LL*), SV Borussia Emsdetten (WL*), SV Drensteinfurt (LL), SV Eintr. Jerxen Orbke (BL*), SV Lippstadt 08 (RL), SV Rödinghausen (RL), SV Werl-Aspe (KLA*), SV Westfalia Rhynern (OL), TSV Victoria Clarholz (OL), TuS 08 Senne (BL*), TuS Dornberg (LL), TuS Freckenhorst (BL*), TuS Recke (BL*), TuS Tengern (WL*), VfB Schloß Holte (BL*), VfL Holsen (LL*).

(OL = Oberliga Westfalen / WL = Westfalenliga / LL = Landesliga / BL = Bezirksliga / KLA = Kreisliga A / mit Sternchen* markierte Vereine haben sich über den Kreispokal qualifiziert)

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