Juniorenfußball: Rückschlag für Schwerin im Titelrennen

CASTROP-RAUXEL Während die C-Junioren-Fußballer der Spvg Schwerin bei der 0:2-Auswärtsniederlage in Weitmar einen Rückschlag im Titelrennen der Bezirksliga einstecken mussten, fuhren die A-Junioren der Blau-Gelben einen knappen, aber ungefährdeten 2:1-Heimsieg gegen Stadtlohn ein.

von Ruhr Nachrichten

, 22.03.2009, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der älteste Nachwuchs der Schweriner dominierte insbesondere die erste Halbzeit gegen den schwachen Tabellenfünften aus dem Münsterland. Tobias Großmann hatte seine Elf bereits nach fünf Minuten in Führung gebracht. Auch durch den unnötigen Ausgleich (15.), bei dem im Mittelfeld zu nachlässig agiert wurde und Torwart Stefan Tams nicht die beste Figur machte, ließen sich die Blau-Gelben nicht aus dem Konzept bringen. Nur sieben Minuten später erzielte Chriso Mavridis die erneute Führung. Im zweiten Abschnitt agierte Schwerin dann zu ungestüm. Stadtlohn war an diesem Tage aber zu schwach, um die Spielvereinigung noch einmal in Gefahr zu bringen. Schwerin verbesserte sich durch den Sieg auf Tabellenplatz sechs.

Die B-Junioren der Spvg Schwerin unterlagen bei der Spvg Erkenschwick mit 1:3 und verpassten es, den direkten Tabellennachbarn zu überholen. Schwerin bleibt weiter auf Platz sieben der Landesliga-Tabelle.

Die C-Junioren der Spvg Schwerin ließen beim Tabellenachten SC Weitmar mit 0:2 (0:1) Federn im Aufstiegsrennen und stürzten vorerst von der Tabellenspitze der Bezirksliga. Die Verfolger VfL Bochum U 14 (2:1 in Schermbeck) und der TuS Hordel (4:3 gegen Horst-Emscher) gewannen ihre Spiele und setzten sich punktgleich (beide 37) an die Spitze. In Weitmar sah Trainer Thomas Kudernatsch allerdings eine verdiente Niederlage sprach von "Winterschlaf" und "Wachkoma" seiner Spieler. Das 0:1 kassierte Schwerin nach 26 Minuten, das 0:2 per Konter in der Schlussminute.

Die D-Junioren der Spvg Schwerin kassierten in der U 13-Nachwuchsrunde eine 0:3 (0:2)-Niederlage gegen den Tabellenführer SG Wattenscheid am Grafweg. Die Gäste präsentierten sich laut Spvg-Trainer Gabriel Szczesny spielerisch, körperlich und mental und einfach reifer. Zu beginn konnte Schwerin die Partie noch ausgeglichen gestalten, bei den Gegentoren (25./28. Foulelfmeter/43.) spielte der Gast vor allem seine körperliche Überlegenheit aus.

Lesen Sie jetzt