Klarer Sieg und viel Theater

CASTROP-RAUXEL Es begann mit je einer Chance auf beiden Seiten, doch nach dem 5:0 in der hektischen ersten Halbzeit, setzte sich die Spvg Schwerin schließlich in einem beruhigten zweiten Spielabschnitt mit 9:0 gegen den SV Yeni Genclik durch.

16.09.2007, 21:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das kann ja heiter werden. Wurde es aber nicht. Dabei gab auch der Schiedrichter keine gute Figur ab. Warum er Burhan Ersin die Gelbe Karte gab, nachdem ihm im Lauf der Ball an den Arm sprang (3.), wusste niemand im Stadionrund. Dabei sollte diese Verwarnung für den Yeni-Abwehrspieler noch bitter enden.

Das kann ja heiter werden. Wurde es aber nicht. Dabei gab auch der Schiedrichter keine gute Figur ab. Warum er Burhan Ersin die Gelbe Karte gab, nachdem ihm im Lauf der Ball an den Arm sprang (3.), wusste niemand im Stadionrund. Dabei sollte diese Verwarnung für den Yeni-Abwehrspieler noch bitter enden.

Öl ins Feuer

Plötzlich gingen die Hausherren in Führung. Und wieder schüttete der Mann an der Pfeife etwas "Öl ins Feuer". Ein Freistoß, der aus türkischer Sicht keiner war, segelte in den Straraum und Keeper Mehmet Akcay konnte den Stocherball von Thomas Fojcik erst hinter der Linie kontrollieren. 1:0 (22.) und die Emotionen nahmen ihren Lauf.

Dabei ging es auf dem Platz ganz ruhig zu, doch draußen benahmen sich einige Zuschauer unmöglich - und meldeten sich immer wieder lautstark zu Wort. Ihren Mannen auf dem Feld taten sie damit keinen Gefallen.

Es wurde noch viel schlimmer. Dem neutralen Beobachter machte das Zuschauen keinen Spaß mehr. Der Anfang vom sportlichen Ende für die Gäste folgte. Ersin (25.) wird gefoult, bekommt den Freistoß und wegen seiner Meckerei "Gelb-Rot". Die Spieler von Trainer Helmut Schulz ließen sich nicht beirren. Bastian Fritsch (28.) machte das 2:0 und Grond legte aus abseitsverdächtiger Position das 3:0 (30.) nach.

Kaum noch eine Chance

Und das 4:0 (32.) durch Chris Kaprczak brachte schließlich das "fanatische" Fass zum Überlaufen. Von Spielabbruch war die Rede. Nur gut, dass Yeni-Coach Zeki Terzioglu die Ruhe behielt und seine Burschen das Match auch besonnen zu Ende brachten. Bei den Toren von Fojcik, Thimm (54.), Grond (Elfmeter), Thomas Reuschek und Grond hatten sie in Unterzahl kaum noch eine Chance.

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