Deutsche U17-Korfballer verpassen vordere Platzierung bei der WM

Korfball

Die deutsche U17-Korfball-Nationalmannschaft konnte bei der Weltmeisterschaft nicht ihr volles Potenzial entfalten. Es fehlte dem Team an der nötigen Konzentration und dem Kampfgeist.

Castrop-Rauxel

, 03.07.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Deutsche U17-Korfballer verpassen vordere Platzierung bei der WM

Janis Böhne vom Schweriner KC nahm mit der deutschen U17-Auswahl an der WM teil. Er erzielte zwei Körbe. © DTB

Eigentlich war die deutsche U17-Nationalmanschaft der Korfballer mit dem Ziel angetreten, in ihrer Vorrundengruppe eine gute Rolle zu spielen. Doch dem wurde das Team um die sechs Castrop-Rauxeler Michelle und Madeline Gust (beide HKC Albatros) sowie Lara Friemel, Franziska Weckendrup, Bea Osladil und Janis Böhne (alle Schweriner KC) nach einem schwachen Start nicht gerecht.

Das 2:21 zum Beginn gegen den Turnierfavoriten und späteren Weltmeister Niederlande war erwartbar. „Wie erwartet hatten die jungen Deutschen gegen die körperlich deutlich überlegenen Spieler keine Chance“, berichtete Betreuerin Ina Heinzel von der WM aus Eindhoven.

Gegner nutzen zu viele Fehler der U17-Auswahl aus

Doch auch im zweiten Spiel der WM ging das deutsche Team als Verlierer vom Platz - mit 3:6 gegen Portugal. Im zweiten Durchgang verlor die Mannschaft nämlich ihre Konzentration und machte zu viele Fehler, die die Portugiesen ausnutzen.

Die Konzentration war auch im folgenden Spiel gegen England das Hauptproblem. „Hinzu kamen einige kritische Schiedsrichterentscheidungen, die das junge deutsche Team zusätzlich aus der Konzentration brachten“, so Ina Heinzel.

Deutsche U17-Korfballer verpassen vordere Platzierung bei der WM

Madeline Gust vom HKC Albatros steuerte drei Körbe für die deutsche U17 bei. © DTB

Der erste Sieg gelang dann erst mit einem 9:5 über Hong Kong, darauf folgte jedoch ein 5:11 gegen den RTC Zuid. Im Kreuzspiel lief es dann wieder besser gegen Tschechien, allerdings liefen die Deutschen lange einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr aufholen konnten.

Im abschließenden Spiel der Weltmeisterschaft um den siebten Platz zeigte die deutsche U17-Nationalmannschaft dann ihre beste Leistung im gesamten Turnier. „Endlich zeigte jeder die nötige Konzentration und den nötigen Kampfgeist. Über die vollen 20 Minuten klappte zwar noch längst nicht alles, aber es reichte um einen souveränen 11:6-Sieg einzufahren und dabei auch noch Spaß zu haben“, berichtete Ina Heinzel.

Das rät Ina Heinzel den Spielern der U17

Die Betreuerin machte der Mannschaft nach ihren Niederlagen zum Turnierbeginn keinen Vorwurf: „Nun liegt es an den Spielern, das Neugelernte zu verinnerlichen und umzusetzen. Auch aus den knappen Niederlagen kann man viel lernen.“

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