Korfball-Pokal als Überraschung am Morgen

Auf der Außenbahn

Wie das so ist nach dem Feiern: Da bleibt schon mal was liegen! Dumm nur, wenn es die Trophäe für die Meisterschaft ist! Zum Glück können sich Korfballer aufeinander verlassen und wenn der eine den Pokal beim anderen vergisst, dann sorgt eben der dafür, dass die Trophäe sicher beim Vereinsvorstand ankommt.

CASTROP-RAUXEL

, 26.04.2016, 05:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Pokal

Der Pokal

Kim Weber, Kreisliga B-Fußballer von Arminia Ickern, feierte gemeinsam mit Kapitän André Kampe und Trainer Patrick Stich Junggesellenabschied auf Mallorca. Während Weber und Kampe auch den Sonntag auf der Insel verbrachten, saß Stich bereits im Flieger zurück nach Deutschland, um seiner Aufgabe als Coach in der Partie gegen Victoria Habinghorst (1:1) nachzugehen.

Patrick Fernow, derzeit verletzter Korfballspieler in Diensten des neuen Regionalliga-Meisters KV Adler Rauxel, ist derzeit der Besitzer des Siegerpokals, den die Rauxeler am Samstag in Bergisch Gladbach gewannen. Eigentlich wollte Mannschaftskamerad Tim Langhorst den Cup nach dem Endspiel-Sieg bei der SG Pegasus Rommerscheid (25:22) "betreuen". Fernow berichtet: "Tim hatte bei mir nach der Meisterfeier übernachtet. Am nächsten Morgen war er allerdings weg - und der Pokal war noch da. Ich werde in den nächsten Tagen den Pokal pflichtbewusst bei unserem Vorstand abgeben."

Dominik Schumann, Mitorganisator des Ickerner Volkslaufs, unterhielt die Sportler und Zuschauer auch als Stadionsprecher. Dabei kommentierte er auch den Zieleinlauf und analysierte den Wettkampf, als er von der "perfekten Renneinteilung und Gegenwind auf der Zielgeraden" sprach. "Das lasse ich mir nicht nehmen", freute sich Schumann.

Robert Mathis, Leiter der Sparte Fußball im Stadtsportverband (SSV), erlebte wieder ein ganz stressiges Wochenende in all seinen Ehrenämtern. Zum Schluss kam das nötige Glück dazu. Weil Mathis, wenn er nicht mit dem Fahrrad fährt, auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, schien für ihn auf der Fahrt zur Erin-Kampfbahn am Europaplatz Endstadion zu sein. Der Bus kam nicht. Aber ein junger Autofahrer, der Mathis vom Fußball kannte, hielt an und chauffierte ihn zum Spiel nach Obercastrop.

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