Kuhn fehlen zwei Leistungsträger

VfB Habinghorst

Das Spiel weckt Erinnerungen: Als sich die Fußball-Landesligaspieler des VfB Habinghorst und Mengede 08/20 im Hinspiel trafen, begann die Trainer-Ära von VfB-Coach Daniel Kuhn. Am Sonntag, 17. April, steigt das Rückspiel im Habichthorst - und mittlerweile hat aber auch der VfB Erfolgsgeschichten geschrieben.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 15.04.2011, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marcus Plarre steht am Sonntag nicht zur Verfügung.

Marcus Plarre steht am Sonntag nicht zur Verfügung.

Von den vor Saisonbeginn zum Kader gestoßenen Akteuren ist nur noch Andreas Stolzenberg dabei. Auch Gordon Schwarze, der in einer Nacht- und Nebelaktion von Beleijew reaktiviert wurde. Schwarze: „Wenn der ‚Bele‘ auch mein Freund ist, ich habe dem Verein mein Wort gegeben und daran halte ich mich.“ Kuhns erste Amtshandlung war, dem langjährigen Kapitän wieder die Binde um den Arm zu legen. Seitdem läuft der Routinier wie eh und je und läuft selbst jüngeren Gegenspielern in den Zweikämpfen den Rang ab. Ein Vorbild. In Mengede hatte das (noch) nicht so recht geklappt. Als die Dortmunder in ihrem Volkspark kurz vor der Pause das 1:0 markierten, war die Aufbruchstimmung der Habinghorster gestoppt. Trainer Kuhn weiß auch, dass der Tabellenvierte nicht Maßstab des VfB sein kann: „Da sind Spieler dabei, die können jeden Gegner an die Wand spielen; vielleicht haben wir Glück, dass sie es etwas ruhiger angehen lassen, weil sie den Erfolg nicht unbedingt brauchen.“

Allerdings hatte Mengedes Trainer Mario Plechaty unter der Woche dieser These widersprochen. Plechaty, mit dem Kuhn einige Jahre bei den Amateuren von Borussia Dortmund zusammen spielte, hatte erklärt, „den vierten Platz auch verteidigen zu wollen.“ Habinghorst muss sich auf die eigenen wieder gewonnenen Stärken besinnen. Wobei zwei Säulen aus dem zuletzt starken Mannschaftsverbund heraus brechen. Marcus Plarre, der seit seinem ersten Einsatz in Marten, als Synonym der VfB-Wende gilt, fällt mit einer Zerrung aus. Wie auch Daniel Kristler, der nach seiner Leistenzerrung zwar ein Lauftraining absolvierte, aber am Sonntag für Arbeitgeber Borussia Dortmund in der Geschäftsstelle arbeiten muss. Kuhn gibt sich trotzdem kämpferisch: „Wir haben nichts zu verlieren.“

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