Malte Jakschik möchte endlich Olympia-Gold gewinnen

Rudern

Malte Jakschik, Ruderer des RV Rauxel, wurde zum siebten Mal für Deutschland-Achter nominiert. Seinen Blick richtet er nach Tokio.

Henrichenburg

, 31.01.2020, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
2016 gewann Malte Jakschik (Mitte) bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) die Silbermedaille. Im Sommer in Tokio soll es goldenes Edelmetall sein.

2016 gewann Malte Jakschik (Mitte) bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) die Silbermedaille. Im Sommer in Tokio soll es goldenes Edelmetall sein. © picture alliance / dpa

Das eine Stück Edelmetall fehlt ihm noch in der Vitrine. Im Sommer möchte es sich Malte Jakschik vom RV Rauxel holen: die olympische Goldmedaille mit dem Deutschland-Achter. Vom 24. bis 31. Juli wird es ernst. Dann gehen bei den Spielen auf dem Sea Forest Waterway in der Bucht vor Tokio (Japan) die Ruder-Wettbewerbe über die Bühne. Von der Favoriten-Rolle möchte der RVR-Athlet nichts wissen. Er betont: „Wir müssen uns als Team erst einmal einfahren. Auch muss man zunächst beim ersten Weltcup im April in Italien schauen, wie die anderen Nationen besetzt sind.“

Nominierung in Portugal

Seinen Platz im Deutschland-Achter für das Jahr 2020 hatte sich Malte Jakschik durch einen Sieg bei der Zweier-Überprüfung im Trainingslager in Montemor-o-Velho (Portugal) im Boot zusammen mit Richard Schmidt gesichert. „Mit ihm habe ich einen tollen Partner, mit dem ich die Qualifikation in den vergangenen Jahren ja auch stets geschafft habe.“

Seit dem Jahr 2014 hat Jakschik hier einen Stammplatz. Zuletzt ruderte er zumeist auf der Position 6 (vom Bug aus gezählt). Malte Jakschik erklärt: „Ich fahre aber auch auf jeder anderen Position, auf die mich der Trainer setzt.“

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Vorfreude auf Anrudern

Obwohl der 26-Jährige frischgebackener Vater ist, hat er keine schlaflosen Nächte. Malte Jakschik betont: „Ich habe eine tolle Frau, die mich sehr in meinem Sport unterstützt.“

Vorfreude verspürt Jakschik auf die Saisoneröffnung bei seinem Verein RV Rauxel. Er sagt: „Ich trainiere hier zwar durch das Stützpunkttraining in Dortmund nur noch äußerst selten. Aber wenn das Anrudern im Kalender steht, bin ich gerne auf der Wartburginsel, weil ich hier viele Freunde treffe.“

Hoffentlich kollidiert das RVR-Anrudern nicht mit einem DRV-Termin. Denn der Deutschland-Achter, der zuletzt dreimal in Serie Weltmeister wurde, wird auf dem Weg nach Tokio alle möglichen internationalen Wettkampf-Termine wahrnehmen. Das Team startet bei allen Weltcups in Sabaudia (Italien /10. April), Varese (Italien/1. Mai) und Luzern (Schweiz/ 22. Mai) sowie bei der EM in Posen (Polen 5. Juni).

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