Merklinde gewinnt 3:2 in Börnig

Fußball-Kreispokal

Mühsam hat sich der Bezirksligist SuS Merklinde ein Ticket für das Kreispokal-Halbfinal erkämpft. Auf dem Ascheplatz des VfB Börnig (Kreisliga A) gewann die Mannschaft um Kapitän Tobias Ott mit 3:2 (0:0).

MERKLINDE

von Von Florian Kopshoff

, 05.04.2011, 21:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Merklinde gewinnt 3:2 in Börnig

Fußball-Kreispokal, Viertelfinale VfB Börnig - SuS Merklinde 2:3 (0:0) In der ersten Halbzeit glich die Partie einem Freundschaftsspiel. "Auf dem Platz war allerdings auch nicht viel möglich", erklärte der Sportliche Leiter Martin Broll, der sich in Börnig auch als Auswechselspieler bereit hielt. Broll: "Die Asche sah aus wie von Maulwürfen durchzogen".

Das Spiel erwachte aus der Frühjahrsmüdigkeit erst in der 57. Spielminute. Zu Ungunsten der Europastädter: Eine Standardsituation von der Außenseite schloss der Herner Julian Selders per Kopf zur Führung ab. "Da sahen wir nicht gut aus", gestand Broll. Doch es dauerte nur sieben Minuten bis Lukas Schickling, der später zum Matchwinner werden sollte, ausglich. Stefan Kitowski hatte Schickling gesehen und angespielt. Dem war nicht entgangen, dass Börnig-Torwart Florian Wiesche die Torlinie verlassen hatte. Ein Heber - 1:1.Wieder im Rückstand

Nun ging es munterer zu als in Hälfte eins: Nur sechs Minuten nach dem Ausgleich verärgerte Daniel Volprecht (VfB Börnig) den SuS. Einen Freistoß aus 20 Metern Torentfernung drosch Volprecht durch die Mauer in den Kasten von Torwart David Kulina. Der SuS lief erneut einem Rückstand hinterher. Diesmal länger.

Erst in der 84. Minute ließ Kitowski, der das 1:1 vorbereitet hatte, den Favoriten aufatmen. Aus 22 Metern Entfernung schoss er den Ball in den Torwinkel zum 2:2. Nun galt es nur noch eine drohende Verlängerung abzuwenden. Routinier Gaida hatte wohl am wenigsten Lust auf zusätzliche Spielminuten. Von der Grundlinie gelang ein Pass auf Schickling. Der markierte den Siegtreffer.

"Anschließend wurde es nicht mehr eng", berichtet Broll. Börnig war geschlagen. Und Merklinde hatte Gelegenheit sich seine Wunschgegner für das nun sichere Halbfinale zu notieren. "Am liebsten wäre mir Westfalia Herne zu Hause", sagte Broll. Der NRW-Ligist ist ein Zuschauermagnet. Aus rein sportlichen Überlegungen steht der SV Wanne (Bezirksliga) ganz oben auf Brolls Wunschzettel.

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