Merklindes will dem "Asche-Fluch" entkommen

SuS Merklinde

CASTROP-RAUXEL Der neue Kunstrasen am Dortmunder Bummelberg ist noch nicht bespielbar. So muss der SuS Merklinde gegen den SC Dorstfeld zum Auswärtsspiel am Sonntag (4. Oktober) auf dem Hartplatz von Westfalia Huckarde versuchen, dem "Asche-Fluch" zu entkommen.

von Von Jürgen Weiß

, 02.10.2009, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Merklindes Spielertrainer Toni Kotziampassis.

Merklindes Spielertrainer Toni Kotziampassis.

Das kommt sicherlich nicht gelegen. Denn Merklindes Bezirksligakicker und Aschenplätze, das deutete in der jüngeren Vergangenheit mehr auf verschmähte Liebe als auf glückliche Partnerschaft hin. Alle drei bisherigen Saison-Niederlagen kassierten die Castrop-Rauxeler Südlichter auf ihren auswärtigen Dienstreisen auf dem steinigen Untergrund. Und jeweils mit 1:2 zeigte sich gar das Ergebnis jedes Mal darüber hinaus auch zahlenmäßig identisch. Kuriose Situation.

Doch Merklindes Spielertrainer Toni Kotziampassis will sich nicht lange mit Entschuldigungen aufhalten: "Wir hatten in jedem Spiel genügend Torchancen", so der Coach. Der hat allerdings auch ein Asche-Syndrom bei einigen Spielern ausgemacht: "Die Einstellung stimmte nicht immer, weil vielleicht die Angst vor Verletzungen zu groß war." Auch Trottenberg verletzt

Und ohne das richtige Engagement geht es nicht. Am Sonntag erst recht nicht. Der Sportliche Leiter Martin Broll: "Gegen Dorstfeld wird das ganz schwer, zumal uns einige Spieler fehlen." Zum großen Lazarett gesellte sich am Freitag noch André Trottenberg hinzu, der sich kurz vor dem Pressegespräch bei seinem Coach abgemeldet hatte.

So werden einige junge Spieler wieder die Chance bekommen, sich zu beweisen. Dabei hatte der Jüngste aus dem Kader, Dennis Hammerschmidt, die Verantwortlichen überzeugt. Kotziampassis: "Dennis trainiert gut und hat zuletzt ein gutes Spiel gemacht." Die Einsatzchance gegen Dorstfeld ist scheinbar riesengroß für den Youngster.

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