Neuzugänge auf der Bank und auf dem Platz beim FC Castrop-Rauxel

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Der FC Castrop-Rauxel bereitet sich auf die Bezirksliga-Saison vor. Es tut sich nicht nur etwas bei den Spielern, sondern auch auf der Trainerbank.

Castrop-Rauxel

, 28.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Beim FC Castrop-Rauxel hat sich die vergangenen Tage personell noch mal einiges getan. Der Verein macht sich bereit für die kommende Saison, in der die erste Mannschaft in der Bezirksliga auflaufen wird. Dabei setzt der FC auf neue, aber auch auf bewährte Kräfte.

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Das Trainer-Team Patrick Stich und Yannick Grondin bleibt auch in der kommenden Saison am Fuchsweg und geht in seine dritte Spielzeit mit dem FC.

„Ich habe mir nie die Frage gestellt, warum man mit den beiden nicht weiter machen sollte“, sagt Uwe Blase, Vorsitzender und sportlicher Leiter des Vereins.

„Wir sind hier noch nicht am Ende“

„Wir haben eine überragende Saison gespielt, sind ungeschlagen und verdienter Meister.“ Der Einsatz der beiden Trainer sei herausragend, es sei nur folgerichtig die „gute, enge und harmonische Zusammenarbeit“ fortzuführen, sagt Blase. Zum Trainer-Team kommt mit Philipp Wesolek sogar noch ein dritter Mann hinzu. Er ist Inhaber der Trainer B-Lizenz und soll unter anderem als Torwarttrainer fungieren und bei der Spielbeobachtung unterstützen.

Uwe Blase, Vorsitzender und Sportlicher Leiter des FC Castrop-Rauxel freut sich darauf, die Arbeit mit Stich und Grondin fortzuführen. Das Foto zeigt ihn bei den Hallenstadtmeisterschaften.

Uwe Blase, Vorsitzender und Sportlicher Leiter des FC Castrop-Rauxel freut sich darauf, die Arbeit mit Stich und Grondin fortzuführen. Das Foto zeigt ihn bei den Hallenstadtmeisterschaften. © Jochen Affeldt

„Wir haben einfach das Gefühl, dass wir hier noch nicht am Ende sind“, sagt Trainer Yannick Grondin. „Nach dem Aufstieg wollen wir die gute gemeinsame Arbeit weiterführen. Wir können auch in der Bezirksliga etwas erreichen.“ Außerdem habe man eine Truppe aus super Jungs, mit denen es einfach Spaß mache, sagt Grondin.

Patrick Stich pflichtet ihm bei: „Yannick und ich ergänzen uns gut und die Arbeit mit den Spielern macht es Spaß, warum sollte man das also auseinanderreißen?“, fragt er. Dass sich beide ergänzen, zeigt sich übrigens auch bei den Transfers. Zwei der drei Neuzugänge der vergangenen Tage sind Defensivspieler.

FC Castrop-Rauxel holt Verstärkung für die Defensive

„Yannick will ja immer, dass hinten die Null steht. Ich gewinne ja lieber 6:2 als 1:0“, sagt Stich und lacht. Einer, der dafür sorgen soll, ist Bastian Niebert, der vom SuS Merklinde zum FC kommt. Der 27-Jährige ist sowohl in der Innenverteidigung, als auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar und verfügt laut Trainer Patrick Stich über eine ausgezeichnete Übersicht und Ruhe am Ball.

Bastian Niebert wechselt vom SuS Merklinde zum FC Castrop-Rauxel.

Bastian Niebert wechselt vom SuS Merklinde zum FC Castrop-Rauxel. © Volker Engel

Er sei ein Zugewinn fürs Aufbauspiel und zudem noch ein super Typ, sagt Stich. Das findet auch Blase, der den Kontakt bei den Hallenstadtmeisterschaften hergestellt hat. „Ich kenne ihn schon viele Jahre als Fußballer. Vor allem bei Obercastrop im defensiven Mittelfeld hat er mir sehr gut gefallen“, sagt Blase.

Der andere defensive Neuzugang ist der 24-jährige Marc Flaczek. Er kommt vom Landesligisten FC Frohlinde. Wie Niebert sei auch der Innenverteidiger ein Spieler, den man sich schon länger angeschaut habe, sagt Stich. Blase ergänzt: „Marc ist sehr zweikampfstark und dynamisch.“

Man habe Spieler gesucht, die auch höherklassig Erfahrungen gesammelt hätten, aber gleichzeitig auch nicht zu alt seien. „Wir wollen weiterhin auf eine junge Mannschaft setzen“, sagt Blase. Mit Niebert und Flaczek habe man gute Typen bekommen, die in das Gefüge passen.

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„Immer wenn er gegen mein Team gespielt hat, hat er getroffen“

Offensiv verstärkt Fathi Yetimoglu das Team von Stich und Grondin. Yetimoglu ist ein in der Offensive flexibel einsetzbarer Fußballer. Zuletzt hat er für Rot-Weiß Türkspor Herne gespielt, die in der vergangenen Saison hinter dem FC Castrop-Rauxel auf dem zweiten Platz gelandet sind. „Immer wenn er gegen mein Team gespielt hat, hat er getroffen“, sagt Stich. „Er bringt Tempo und Torgefahr mit. Er ergänzt uns gut im Sturm.“

Das Ziel sei gewesen, das Team zusammenzuhalten, sagt Blase. „Zehn neue Spieler zu holen, ist nicht unsere Philosophie.“ Das hieße aber nicht, dass nicht noch neue Spieler kommen. Die Kaderplanung bliebe fließend, sagt Blase. „Manches kann man auch nicht planen.“ So kam etwa Dennis Meyer von Arminia Ickern auf den FC Castrop-Rauxel zu und wird sich dem Verein anschließen.

Ein Quasi-Neuzugang ist auch Kerim-Can Steinchen, der die vergangene Saison immer wieder verletzt war und nicht richtig in den Tritt kam. Er wird den FC also aus den eigenen Reihen verstärken.

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