Peter Neururer: „Mein Traum ist es, einmal die Schale und den Pott in der Hand zu halten“

Partnertreffen des SV Wacker Obercastrop

Der SV Wacker Obercastrop hatte bei seinem Partnertreffen einen prominenten Gast: Peter Neururer. Der nahm Stellung zum Amateurfußball, aber auch zu seiner eigenen Zukunft als Trainer.

Obercastrop

, 07.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Peter Neururer: „Mein Traum ist es, einmal die Schale und den Pott in der Hand zu halten“

Peter Neururer (l.) war beim Partnertreffen des SV Wacker Obercastrop zu Gast. © Felix Vielhaber

Bereits zum dritten Mal fand das Partnertreffen des SV Wacker Obercastrop mit allen Sponsoren im Brauhaus Rütershoff statt. Nach einer offenen Gesprächsrunde zu Beginn des Abends führte Moderator Ansgar Borgmann (Radio Bochum) durch das Programm.

Der interessanteste Experte des Abends, der auf der Rednerbühne Platz nehmen durfte, war der ehemalige Fußballtrainer Peter Neururer. Der frühere Coach des VfL Bochum nahm unter anderem Stellung zu den Problemen des heutigen Amateurfußballs.

„Die Anstoßzeiten in der ersten und zweiten Bundesliga überschneiden sich mit denen der Amateurvereine. Die Zuschauer bleiben dann lieber zu Hause und gucken dort Fußball“, sagte Neururer zum Zuschauerschwund auf den heimischen Sportplätzen.

So denkt Peter Neururer über die Zukunft der SG Wattenscheid

Auch die Jugendarbeit findet Peter Neururer sehr wichtig für den Erfolg eines Vereins. „Mindestens zwei Spieler aus der A-Jugend sollten jedes Jahr zur ersten Mannschaft dazustoßen, um erfolgreich eigene Talente in die Seniorenteams zu integrieren und bestmöglichen Erfolg zu haben“, so Neururer.

Zur Frage, wo Peter Neururer den Regionalligisten SG Wattenscheid in einem Jahr sehen würde, gab er keine Prognose ab. „Der Verein hat einen Super-Trainer. Aber durch die Probleme, die die SG Wattenscheid derzeit zu stemmen hat, wird es schwer die Liga zu halten“, sagte der 64-Jährige, der zuletzt sein Amt als Sportlicher Leiter in Wattenscheid aufgab.

Diese Pläne hat Peter Neururer hinsichtlich seiner Zukunft als Trainer

Eigentlich sieht sich der frühere Amateurfußballer sowieso eher als Trainer. Seine letzte Station liegt allerdings schon fünf Jahre (VfL Bochum) zurück. „Ich möchte gerne noch weitere Trainerstationen durchlaufen. Denn mein Traum ist es, einmal die Schale und den Pott in der Hand zu halten. Dann höre ich auf“, sagte Neururer.

Aber auch die Zukunft des SV Wacker Obercastrop war Thema beim Partnertreffen. Vor allem die frisch renovierte Erin-Kampfbahn war ein großes Gesprächsthema.

Peter Neururer: „Mein Traum ist es, einmal die Schale und den Pott in der Hand zu halten“

Der neue Kunstrasen liegt bereits in der Obercastroper Erin-Kampfbahn. © Volker Engel

„Die Vorfreude auf den neuen Kunstrasenplatz ist groß. Der Platzwart musste abends sogar das Flutlicht anschalten, damit die Spieler den Platz besichtigen konnten“, sagte Wackers Co-Trainer Steffen Golob. Der SV Wacker weiht den neuen Untergrund am Sonntag, 15. September, mit einem Heimspiel gegen die DJK Wattenscheid ein.

Der Wirtschaftsvorsitzende des SV Wacker Obercastrop, Christian Rachner, wandte seinen Blick wiederum in Richtung sportlicher Zukunft. Rachner sagte: „Für die Stadt Castrop-Rauxel wäre es schön, wenn wir in Zukunft einen Westfalenligisten stellen könnten.“

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