VfB Habinghorst nimmt Stellung: „Sport soll Menschen miteinander verbinden, nicht spalten“

Rassismus-Vorfall

Zuschauer des VfB Habinghorst haben bei der Stadtmeisterschaft Spieler von Eintracht Ickern rassistisch beleidigt. Nun nimmt der Verein Stellung dazu und droht den Tätern.

Habinghorst

17.07.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
VfB Habinghorst nimmt Stellung: „Sport soll Menschen miteinander verbinden, nicht spalten“

So soll es sein: Die Zuschauer jubeln gemeinsam über die Leistung des Teams. © Volker Engel

Die Stellungnahme des VfB Habinghorst in Person von Geschäftsführer Markus Lüneberg:

Aus gegebenem Anlass sehen wir uns als Vorstand des VfB Habinghorst in der Pflicht zu den Vorkommnissen während der Stadtmeisterschaft Stellung zu beziehen. Wir stellen uns unserer sozialen Verantwortung und ziehen diesbezüglich nicht die Köpfe ein.

Wir dulden keinen Rassismus bei uns im Verein. Rassismus in jeglicher Form von Beleidigungen, Beschimpfungen und Verunglimpfungen werden beim VfB Habinghorst in keinster Weise geduldet.

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Sport soll Menschen miteinander verbinden und nicht spalten. Zusammen und nicht gegeneinander. Bei uns im Verein spielen von der Jugend bis zu den Alt-Senioren durchgehend Menschen mit Migrationshintergrund zusammen und das ist gut so. Somit steht der VfB Habinghorst für ein respektvolles, faires Miteinander von Mitgliedern und sportlichen Gegnern.

Sollten wir als Vorstand von rassistischen Äußerungen von Mitgliedern und/oder Zuschauern Kenntnis erlangen, werden wir umgehend darauf reagieren und diese restriktiv ahnden.

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