Richtungsweisende Spiele für HSG und CTV

Handball

Auf dem komfortablen sechsten Platz gehen die Landesliga-Handballer des TuS Ickern in den letzten Spieltag des Jahres. Für die Herren der HSG Rauxel-Schwerin und die Damen des Castroper TV sieht die Lage in den Bezirskliga anders aus: Hier könnten Siege jeweils die Richtung für das neue Jahr vorgeben.

CASTROP-RAUXEL

, 12.12.2014, 17:42 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Handballerinnen des Castroper TV, hier mit Svenja Jerusel (am Ball) gegen den HSC Welper, duelliert sich im letzten Spiel im Jahr 2014 mit der HSG Gelsenkirchen.

Die Handballerinnen des Castroper TV, hier mit Svenja Jerusel (am Ball) gegen den HSC Welper, duelliert sich im letzten Spiel im Jahr 2014 mit der HSG Gelsenkirchen.

Die Partie könnte richtungsweisenden Charakter für das Team von HSG-Trainer Gerald Raasch bekommen. Rauxel-Schwerin war zuletzt durch eine Serie von vier Niederlagen in der Tabelle ins Hintertreffen geraten, rückte durch den 27:25-Sieg in Erkenschwick am vergangenen Wochenende aber wieder auf Platz sechs vor. Sollte die HSG die Partie für sich entscheiden, könnte sie im neuen Jahr wohl im oberen Tabellendrittel angreifen. Der Gegner Teutonia Riemke 2 geht als Vierter mit drei Punkten Vorsprung gegenüber Rauxel-Schwerin in den Spieltag. Doch der Trainer will von Rechenspielen erst einmal nichts wissen. "Für uns geht es momentan nicht um einen konkreten Tabellenplatz, sondern darum, dass wir wieder in die Spur kommen", sagt Raasch. Den ersten Schritt auf diesem Weg habe die Mannschaft am vergangenen Wochenende in Erkenschwick gemacht. "Nun soll der nächste folgen", wünscht sich der Trainer.Auf der personellen Ebene wird es dabei allerdings nicht einfach für die HSG. In Pascal Meyer fällt nach Stephan Cromme der zweite etatmäßige Rechtsaußen aus. Auch Lukas Zöpel (berufsbedingt) und Tobias Pinzler (Urlaub) können nicht mitwirken. Dennoch hofft Raasch auf einen Heimsieg zum Jahresausklang. "Wir wollen ja anschließend eine schöne Weihnachtsfeier haben."

Nach einem Zwischenspurt mit drei Siegen in Folge musste die Sieben von CTV-Trainer Jan Schimmelmann zuletzt zwei knappe Niederlagen gegen Welper und in Recklinghausen hinnehmen. Der Gegner aus Gelsenkirchen hingegen hat mit fünf Siegen in Folge einen sehr guten Lauf. Noch stehen die Castroperinnen in der Tabelle auf Platz sieben recht gut da, doch die Luft nach unten ist nach wie vor dünn. Die Teams auf den drei folgenden Rängen sind nach Punkten gleichauf mit dem CTV. Im Spiel gegen Gelsenkirchen muss der CTV einmal mehr in dezimierter Besetzung antreten: Romina Machtenberg, Lena Schwittek und Stella Ellert stehen nicht zur Verfügung. Gelsenkirchen sei "der klare Favorit" erklärt Schimmelmann, der aber dennoch Chancen für sein Team sieht. "Die Mannschaft hat schon im letzten Spiel gezeigt, dass die Moral gut ist und dass wir auch mit einem dünnen Kader eine gute Leistung zeigen können", führt er aus. Wichtig sei vor allem ein erfolgreiches Angriffsspiel, um die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten, erklärt Schimmelmann und verspricht: "Wir werden noch einmal alles geben, um das Handball-Jahr erfolgreich zu beenden."

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