Ruhephase für die Rasenplätze könnte in Castrop-Rauxel wegfallen

Sportplätze

Normalerweise wird den Rasenplätzen in Castrop-Rauxel in den Sommermonaten etwas Ruhe verordnet. Aufgrund der Corona-Krise könnte sich das ändern. Dennoch wäre nicht der ganze Platz bespielbar.

Castrop-Rauxel

, 14.05.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Rasenplatz des VfB Habinghorst an der Recklinghauser Straße wird in den Sommermonaten normalerweise für mehrere Wochen gesperrt.

Der Rasenplatz des VfB Habinghorst an der Recklinghauser Straße wird in den Sommermonaten normalerweise für mehrere Wochen gesperrt. © Volker Engel

Die Naturrasen-Sportplätze in Castrop-Rauxel bekommen im Sommer, während der Fußball-Spielbetrieb ruht, stets eine Pause. Die Plätze werden gesperrt und dürfen somit auch nicht für das Training benutzt werden.

Vier Naturrasen-Sportplätze gibt es in Castrop-Rauxel: an der Lambertstraße in Henrichenburg, am Gänsebusch und an der Recklinghauser Straße in Habinghorst sowie an der Vördestraße in Rauxel. Die dort ansässigen Vereine stehen im Winter und im Sommer immer vor dem gleichen Problem: Wo trainieren sie und halten ihre Testspiele ab?

Wird die Sommerpause für die Rasenplätze ausgesetzt?

Doch aufgrund der Corona-bedingten Pause seit Mitte März hatten die Rasenplätze nun zwei Monate Ruhe, um zu regenerieren. Ein Vereinsmitglied fragte in einer Videokonferenz für Vereine am Mittwoch daher, ob die Sommerpause für die Rasenplätze nicht ausgesetzt werden könnte.

Jetzt lesen

Dhana Stannek von der Stadtverwaltung sagte zunächst: „Die Kollegen vom Grünflächenamt sind dabei, zu düngen, auszusäen und auszubessern.“ Und machte zugleich den Vereinsmitgliedern Hoffnung: „Wir werden mit aller Wahrscheinlichkeit die Sportplätze nicht komplett sperren, sondern vielleicht nur die Torräume, um dort nochmal nachzubessern.“ Trainingseinheiten könnten somit stattfinden - nur ohne Torschussübungen auf die großen Tore.

Lesen Sie jetzt

Auch an den Weihnachtsfeiertagen machten die Täter keine Pause. Zum wiederholten Male wurde der TuS Henrichenburg Opfer von Einbrechern. Die Zahl der Taten steigt immer weiter. Von Marcel Witte

Lesen Sie jetzt