Schwerin hat "noch gar nichts erreicht"

Fußball-Landesliga

SCHWERIN Groß war der Jubel bei der Spvg Schwerin - immerhin bedeutete das 3:1 gegen Sodingen den dritten Sieg in Folge. Allerdings. Trainer Hans-Jürgen Lewark blieb betont geerdet. Hier lesen Sie, warum der Trainer sagt: "Wir haben doch noch gar nichts erreicht."

von Von Jan Große-Geldermann

, 12.10.2009, 17:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Jürgen Lewark,  der neue Trainer der Spvg Schwerin

Hans-Jürgen Lewark, der neue Trainer der Spvg Schwerin

Warum sollte er auch abheben? "Wir haben doch noch gar nichts erreicht", sagt Lewark. Die drei Siege haben die Schweriner nach dem verpatzten Saisonstart gerade einmal dorthin gespült, wo sie sich nach eigenem Selbstverständnis mindestens sehen: ins Tabellen-Mittelfeld.

Rückblickend betrachtet hat Lewark den 4:2-Sieg in Langenbochum, der Anfang der Schweriner Siegesserie, als Schlüsselerlebnis ausgemacht. "Die drei Punkte haben uns den Schub für die nächsten Spiele gegeben", sagt Lewark.

Nach den harten Trainingeinheiten der vergangenen Wochen sei seine Mannschaft mittlerweile auch körperlich bei 100 Prozent angelangt. Spielerisch läuft es aber noch nicht wie gewünscht. "Wir haben noch Luft nach oben", sagt Lewark, der ein Luxus-Problem auf sich zukommen sieht. 22 annähernd gleichwertige Spieler habe er im Kader. Ioannis Tsotoulidis stand nach abgesessener Rot-Sperre schon gegen Sodingen wieder auf dem Platz. Chris Kasprzak dürfte ebenfalls bald wieder eine Alternative sein. "Es ist nicht leicht, die Spieler, die in der zweiten Reihe stehen, bei Laune zu halten. Ich hoffe, sie haben Geduld", sagt Lewark.

In den nächsten beiden Spielen treffen die Schweriner auf den FC Brünninghausen und den VfB Günnigfeld, zwei Liga-Schwergewichte. "Das wird richtungsweisend für uns", sagt Lewark. Danach wisse man, ob man sich eher nach oben oder nach unten orientieren muss.

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