Schwerin und Habinghorst sind eine Runde weiter

Fußball-Kreispokal

Der Bezirksligist Spvg Schwerin hat die dritte Pokalrunde des Fußballkreises Herne/Castrop-Rauxel erreicht. Das Team von Trainer Thomas Faust setzte sich am Donnerstagabend beim A-Kreisligisten FC Marokko Herne mit 4:3 durch. Auch die B-Liga-Fußballer der SF Habinghorst sind nach einem 1:0-Sieg beim SiC Röhlinghausen eine Runde weiter.

CASTROP-RAUXEL

, 03.09.2014, 15:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trotz eines 1:2 zur Pause setzte sich die Blau-Gelben beim A-Kreisligisten FC Marokko Herne mit 4:3 durch.

Trotz eines 1:2 zur Pause setzte sich die Blau-Gelben beim A-Kreisligisten FC Marokko Herne mit 4:3 durch.

Fußball-Kreispokal HER/CR, 2. Runde FC Marokko Herne - Spvg Schwerin 3:4 (2:1) Das 0:1 kassierten die Castrop-Rauxeler in der 13. Minute, als Levent Alanyali in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor. Ein Herner ließ mit dem Leder am Fuß gleich fünf Schweriner stehen und bereitete einem Teamkameraden die Vorlage zum erfolgreichen Torschuss Wenig später war es Blau-Gelb-Keeper Marius Brödner, der mit einer Parade seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand bewahrte (19.). Das 1:1 (33.) fiel recht überraschend, als die Herner weiter am Drücker waren. Angelo Sänger bugsierte mit dem Oberschenkel den Ball über die Torlinie, nachdem der Marokko-Keeper eine Flanke von Nico Handt in die Tormitte abwehrte. Nach einem lang geschlagenen Ball kassiert die Spvg das 1:2 (45.). Als letzter Schweriner Abwehrspieler war Alan Michna zu langsam, um den Herner Torschützen noch einzuholen.Nachspielzeit schadlos überstanden Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Ron Hibbeln das 2:2 (48.). Ansgar Niehage hatte ihm das Leder maßgerecht vorgelegt, damit er nahe des Elfmeterpunktes vollenden konnte. Levent Alanyali machte mit dem 3:2 (75.) seinen Fehler beim 0:1 wieder wett. Ihm gelang ein Treffer der Marke „Traumtor“ – aus 25 Metern in den linken, oberen Winkel. Für das vorentscheidende 4:2 (84.) sorgte Ron Hibbeln. Nach einem Konter und einem langen Ball tauchte er allein vor dem Marokko-Gehäuse auf und „netzte“ ein. Danach kamen die Herner auf, verbuchten einen Lattenkracher sowie wenig später den Treffer zum 3:4 (90.). Danach überstanden die Schweriner allerdings die Nachspielzeit schadlos und konnten ihren hart erkämpften Erfolg feiern. Im vergangenen Jahr hatte die Spvg die dritte Runde erreicht und war dort gegen den Oberligisten Westfalia Herne knapp mit 2:3 ausgeschieden.

Das „Goldene Tor“ erzielte Marc Mavridis acht Minuten vor dem Abpfiff. Er hohen und weiten Pass von Murat Uguz nahm er in der Luft an, ließ den Ball einmal auf den Boden prallen und traf volley ins Netz. Trainer Ahmetovic: „Die Vorlage und das Tor waren wirklich sehenswert.“ Der Coach freute sich über den Sieg, zumal ihm gleich fünf Stammkräfte nicht zur Verfügung standen: Dominik Beutler, Edis Karabegovic, Almir Ahmetovic, Adnan Ahmetovic und Okay Caliskan.

In der ersten Halbzeit hatten die Habinghorster gute Torchancen durch Gianluca Ruscio und Haris Moranjkic liegen lassen. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Castrop-Rauxeler Ball und Gegne komplett im Griff. Ahmetovic: „Da war es nur eine Frage der Zeit, wann das Tor für uns fällt.“ Kapitän Fatih Kantarci Kopfball per Kopfball hatte eine gute Gelegenheit, das 1:0 schon früher zu erzielen. Für die dritte Runde wünscht sich Coach Mirsad Ahmetovic „einen starken Gegner in einem Heimspiel“, damit sein Team etwas lernen könne.

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