Schwerin zieht in die nächste Runde ein

Die Spvg Schwerin überwintert durch einen dem Ergebnis nach klaren 5:3 (3:0) an diesem schon recht kühlen Denstagabend im Kreispokal beim SuS Merklinde.

von Von Jürgen Weiß

, 04.09.2007, 22:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dem Schweriner 1:0-Torschützen Bastian Fritsch (links) rückt in dieser Szene Merklindes Benjamin Jakob auf den Pelz.

Dem Schweriner 1:0-Torschützen Bastian Fritsch (links) rückt in dieser Szene Merklindes Benjamin Jakob auf den Pelz.

Ein Ergebnis, das den Spielverlauf nicht richtig wieder gibt. Das erkannten auch die Zuschauer des Bezirksligisten vom Schweriner Grafweg, die sich überrascht von der Spielstärke des Teams aus der Kreisliga A zeigten. Der Vorteil auf BG-Seite war die Entschlossenheit die Tore erzielen zu wollen. So sah es jedenfalls von außen aus.

Zunächst ging es recht verhalten los. Dabei hatten die Hausherren die erste Chance durch Nico Kresic, die Bastian Fritsch auf der anderen Seite gleich „konterte“. Fritsch war es auch, der mit einem „satten“ Schuss Merklindes Keeper Benjamin Abdija (Stammtorwart David Kulina wurde später im Feld eingewechselt) beim Führungstor keine Chance ließ.

 Auf der anderen Seite scheiterte Emil Durmis nach einem schönen Spielzug an BG-Hüter Christian Pauly. Das machte Schwerin-wie schon oben erwähnt- abgeklärter. Jimmy Thimm spielt Christian Grond in den Lauf und der hatte überhaupt keine Mühe das 2:0 (30.) nachzulegen. 

Entschieden war das Ding noch lange nicht. Die Mannschaft vom gesperrten „Toni“ Kotziampassis, der am Sonntag im Punktekampf wieder spielberechtigt ist, bleibt immer gefährlich. Benjamin Jakob hatte die große Chance auf den Anschluss, doch der Mittelfeldspieler beförderte den Kopfball nach feiner Flanke von Lukas Schickling in die falsche Richtung.

Als dann Thimm von einem „Tanz“ durch die Innenverteidigung von Ahmed Caki profitierte und noch vor der Pause das 3:0 erzielte, schien alles gelaufen. Doch das täuschte. Während Schwerins Trainer Helmut Schulz seine Burschen sitzend auf dem nun schon recht feuchten Kunstrasen die Halbzeitpause „entspannnen“ ließ, kam Merklinde mit heißem Herzen aus der Kabine zurück. Und wie. Eine Minute war gespielt, als Jakob nach Vorlage von Ivica Ivancic diesmal vor dem Tor alles richtig machte: 1:3. Zwei Minuten später wurde der Mut der Heimischen belohnt. Kresic wurde festgehalten und André Trottenberg „nagelt“ den fälligen Elfmeter unhaltbar ins Winkelkreuz.

Alles schien möglich. Doch nachdem der SuS keine weitere Chance nutzte, machte es die Spvg vor wie es geht; 2:4 (65.) durch Grond und Fritsch legt noch einen Konter zum 2:5 (85.) nach.

Der zweite Castrop-Rauxeler Vertreter im Pokal-Viertelfinale könnte Victoria Habinghorst werden. Die Elf von Victoria-Coach Uwe Jasik tritt am Mittwoch, 5. September, beim Liga-Rivalen SG Herne 70 an, von dem sie sich noch am Sonntag mit einem 1:1 trennte.

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