Schweriner Trainer müssen gegen SF Stuckenbusch bis zur 96. Minute zittern

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Bei über 40 Grad Celsius am Spielfeldrand waren die Trainer Dennis Hasecke und Marco Taschke dem Kreislauf-Kollaps nah. Nicht nur wegen der Temperaturen.

Schwerin

, 25.08.2019, 21:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (4.) machten es am Sonntag am heimischen Grafweg gegen die SF Stuckenbusch (10.) wirklich unnötig spannend bis zur abschließenden, der 96. Spielminute. Eine lange Liste von gefährlichen Torannäherungen seiner Schützlinge notierte Dennis Hasecke in seinem Buch.

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Allein die Tore waren am dritten Spieltag Mangelware. Verdient war allerdings der 1:0-Erfolg der Schweriner. Denn ihre Gäste aus Recklinghausen verbuchten nur zwei späte Torchancen.

Drei starke Youngster

Schwerins Coach Hasecke war nach der Partie voll des Lobes für drei seiner Youngster: In der Abwehr war Leon Chasanis in jeder Situation Herr der Lage in den Zweikämpfen. Auf der linken Offensivseite trumpften Justin Strahler und 1:0-Torschütze Nico Chrobok groß auf. Hasecke: „Sie trainieren bombig und setzen das auch in den Spielen um. Hut ab!“

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Wassersprenger stoppt Anpfiff

Die Partie auf Schwerin hatte mit fünf Minuten Verspätung begonnen. Denn die Rasensprenger verrichteten länger als geplant ihre Arbeit. Dann aber waren die Gastgeber hellwach und zwangen das Team von Stuckenbusch-Trainer Nassir Maylar mit einem aggressiven Mittelfeld-Pressing zu Fehlern im Spielaufbau. In der 23. Minute provozierte der quirlige Timo Ballmann solch einen Fehler. Er konnte diesen aus 16 Metern zwar nicht nutzen. Nach der Parade von SF-Keeper Niklas Eßmann war allerdings Chrobok zur Stelle. Er versenkte in Linksaußenposition aus zwölf Metern mit einem Schuss in den langen Winkel.

Schweriner Trainer müssen gegen SF Stuckenbusch bis zur 96. Minute zittern

Schwerins Trainer Dennis Hasecke (l) sucht mit seinen Spielern in der Halbzeitpause ein schattiges Plätzchen hinter der Tribüne am Grafweg. © Jens Lukas

Ball am Lattenkreuz

Nach einigen verpassten Gelegenheiten in der ersten Halbzeit kam das Team der Trainer Dennis Hasecke und Marco Taschke auch nach der Pause schnell in Schwung. Die beste Gelegenheit hatte Strahler. Sein Schuss aus 17 Metern landete allerdings am rechten Lattenkreuz (85.).

Späte Gäste-Chance

Bis Mitte der zweiten Halbzeit ging die Schweriner Taktik auf, immer wieder das Spielsystem umzustellen. Danach verlor die Spvg die Ordnung. Das blieb aber ohne Folgen.

In der Schlussphase war der Gastgeber wieder Herr im Haus – und musste nur in der 95. Minute eine brenzlige Situation überstehen, als der eingewechselte Dustin Augustin sich durchtankte und aus 16 Metern schoss. Der Ball wurde aber so abgefälscht, dass er über das Tor ging.

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