Sebastian Purchla: "Will den 44-Tore-Rekord knacken"

Neuzugang der SG Castrop

Der Kreisliga A-Fußballer Sebastian Purchla, der mit 21 Treffern die Castrop-Rauxeler Torjägerliste anführt, hat in der Winterpause das Trikot gewechselt. Er geht vom VfB Habinghorst zur SG Castrop. Über die Ziele mit seiner neuen Mannschaft äußert sich der 27-jährige Torjäger im Interview.

CASTROP-RAUXEL

, 27.01.2016, 14:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sebastian Olaf Purchla (am Ball) hat die Führung in der Torjägerliste übernommen.

Sebastian Olaf Purchla (am Ball) hat die Führung in der Torjägerliste übernommen.

Herr Purchla, mit 33 Toren hatten Sie die alte Saison 2014/15 abgeschlossen. Welches Ziel haben Sie sich bis zum Ende der laufenden Spielzeit gesteckt?

Den Rekord von Dennis Teuber (wechselte jetzt von der SG Castrop zur Arminia Ickern, Anm.d.Red.) von 44 Toren aus der Saison 2013/2014 zu knacken - das wäre mein persönliches und ein schönes Ziel. Ich muss allerdings auch sagen: Es gibt auch wichtigere Dinge als die persönlichen Ziele.

Das sind dann wahrscheinlich die Ziele mit der SG Castrop. Wie schauen denn diese aus?

Für uns gilt es, den ersten Platz zu halten, um den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Dazu haben aber gleich mehrere Mannschaften in der Liga das Potential.

Sie haben vor der Winterpause beim VfB Habinghorst gespielt, der aktuell zehn Punkte Rückstand auf die SG hat. Ist dem VfB der Aufstieg nicht mehr zuzutrauen?

Der VfB Habinghorst gehört eben zu diesen Mannschaften, die dieses Potenzial haben. Wie auch die SF Wanne, der SuS Merklinde und die SG Herne 70. Ich glaube allerdings, dass es bei der SG das bessere Gesamtpaket gibt, das zudem ausgewogener ist.

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Dazu gehört auch der Kunstrasen - im Vergleich zum Habinghorster Naturrasen?

Der Rasen beim VfB war auch für mich immer der Faktor X - also so etwas wie eine unberechenbare Variable. Meiner Meinung nach hat die Habinghorster Mannschaft auf Kunstrasen ihre besseren Spiele gezeigt.

Hätte er nicht den Verein gewechselt, hätten Sie bei der SG Castrop zusammen mit Dennis Teuber nach seiner Verletzung zusammengespielt…

Das wäre bestimmt eine ganz interessante Sache geworden.

Wie sind Sie bei der SG aufgenommen worden?

Das war sehr herzlich. Man kennt sich ja auch aus den vergangenen Jahren oder etwa auch noch aus der Schule. Es macht hier Spaß. Hier wird auch viel gelacht.

Am abschließenden Spieltag am 29. Mai trifft Ihr neues Team auf das derzeitige Schlusslicht SG Eintracht/Genclik. Das wäre keine schwere Aufgabe, das Meisterstück zu machen, oder?

Das sehe ich anders. Es wäre besser, bis zu diesem Zeitpunkt den Aufstieg in trockenen Tüchern zu haben. Denn in solch einem Derby können plötzlich so viele Faktoren eintreten, durch die auch etwas daneben gehen kann.

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