SG Castrop erreicht trotz Faustschlags das Kreispokal-Halbfinale

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Die A-Junioren-Fußballer der SG Castrop spielten ihr Pokal-Viertelfinale 105 anstatt der üblichen 90 Minuten. Wegen eines Vorfalls gab es jede Menge Nachspielzeit.

Castrop

, 20.09.2019, 14:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die A-Junioren-Fußballer der SG Castrop haben das Kreispokal-Halbfinale erreicht und treffen hier auf den zwei Spielklassen höher angesiedelten Landesliga-Dritten DSC Wanne. In der Runde der letzten Acht hatten die Castroper am Donnerstagabend mit 2:1 (1:0) gegen den Bezirksliga-Aufsteiger Firtinaspor Herne die Nase vorn.

Pressing macht sich bezahlt

Florian Spiecker und Zouhir Akrifou trafen für das Team von SG-Trainer Timo Muth zum 2:0 (34./46.). Spiecker stand bei seinem Tor nach einer Rechtsflanke von Erik Meier goldrichtig und schob den Ball über die Linie. Beim zweiten Treffer machte sich ein Pressing bezahlt. Nach einem Querpass ließ Akrifou dem Keeper keine Chance.

Danach hatte die SG durch Akrifou und Lennart Quade Chancen zum 3:0. In der 70. Minute gab es nach einem Foul gegen einen Castroper eine Rudelbildung mit einer Roten Karte gegen einen Firtinaspor-Akteur nach einem Faustschlag. Timo Muth meinte: „Danach ließen wir uns von der Hektik anstecken und kamen nicht mehr zu Offensiv-Szenen. Gegen den Ball waren wir aber weiterhin sehr stark.“ Das 1:2 der Herner Gäste passierte durch einen verdeckten 20-Meter-Schuss.

Starker SG-Keeper Marius Menne

Timo Muth meinte: „Das war ein starkes Spiel von meiner gesamten Mannschaft. Wir haben nur drei Torchancen zugelassen, die unser Torwart Marius Menne stark in Eins-Gegen-Ein-Duellen gehalten hat.“ Unter anderem durch die Nachspielzeit nach der Rudelbildung dauerte die zweite Halbzeit 60 anstatt 45 Minuten an.

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