Sieg, Remis und Niederlage zum Auftakt

Handball

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin sind mit einem Unentschieden in die neue Saison gestartet. Castrops Bezirksliga-Damen haben zwar verloren, waren aber dennoch nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Einen knappen Sieg konnten die Landesliga-Handballer des TuS Ickern verbuchen.

CASTROP-RAUXEL

, 07.09.2014, 17:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Handball: Landesliga TuS Ickern - HSV Herbede 17:16 (8:7) In einer zähen, kampfbetonten Partie taten sich die ersatzgeschwächten Gastgeber in der Sporthalle an der B 235 zunächst schwer. Zu überhastet wirkten viele ihrer Angriffsversuche. Die Gäste aus Herbede brannten auch kein Offensiv-Feuerwerk ab, nutzten aber ihre Möglichkeiten in der Anfangsphase konsequenter. Ickern geriet mit 2:5 ins Hintertreffen (9.). Der nächste Rückschlag folgte nach 16 Minuten: Carsten Böcking stieß einen Wittener Spieler bei einer Abwehr-Aktion um und wurde dafür von den Unparteiischen mit einer Roten Karte belegt. Von der Matchstrafe für den Routinier ließ sich der TuS jedoch nicht weiter beirren. Stattdessen fanden die Ickerner immer besser ins Spiel. Co-Trainer Christian Becker, der den erkrankten Ralf Utech als "Chef" vertrat, stimmte die Mannschaft mit einer Auszeit auf die letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs ein und brachte in Marco Höfer eine frische Kraft auf der Spielmacher-Position. Diese Maßnahmen fruchteten offenbar, denn die Ickerner wandelten bis zur Pause ein 4:7 in eine 8:7-Führung um. Es blieb dennoch eine Zitterpartie für den TuS, der einen schwachen Start in den zweiten Durchgang erwischte. Erst in der 40. Minute gelang Pascal Ulrich per Siebenmeter wieder ein Treffer für die Ickerner, der zu diesem Zeitpunkt den 9:9-Ausgleich brachte. Maurice Zendrowski und Sascha Knauf erhöhten wenig später auf 11:9, doch Herbede konnte immer wieder ausgleichen. In den letzten zehn Minuten behauptete der TuS einen knappen Vorsprung und ging mit einem 17:16 in die turbulenten letzten Sekunden. Der HSV traf noch einmal ins Tor - allerdings erst nach dem Schlusspfiff.

Handball: Bezirksliga TuS Borussia Höchsten 2 - HSG Rauxel-Schwerin 24:24 (10:13) "Angesichts der personellen Situation müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", kommentierte HSG-Trainer Gerald Raasch mit Blick auf fehlende Rückraumspieler wie Björn Wieser und Lukas Zöpel, "es gibt aber noch viel zu tun." Vor allem in der ersten Spielhälfte war der Übungsleiter mit der Torausbeute seines Teams nicht zufrieden. Rauxel-Schwerin geriet schnell mit 1:5 in Rückstand und konnte diese Differenz bis zur Pause nur um einen Treffer verkürzen. Insgesamt waren lediglich vier der neun eingesetzten HSG-Feldspieler als Torschützen erfolgreich. Zu den besten Werfern avancierten Neuzugang Janis Braun auf Linksaußen und Pascal Meyer auf Rechtsaußen mit jeweils sieben Treffern. Für Meyer war es der erste Pflichtspieleinsatz nach einer fast einjährigen Verletzungspause. "Er hat ein ganz starkes Spiel gemacht und fast hundert Prozent seiner Chancen verwertet", lobte Raasch. Sein Team hätte im zweiten Durchgang in Höchsten beinahe noch die komplette Wende geschafft. Fünf Minuten vor dem Spielende lag die HSG mit 22:20 in Führung, musste jedoch in der Schlussminute den Ausgleich zum 24:24 per Siebenmeter hinnehmen. Im Gegenzug hatte Sebastian Clausen nach Vorarbeit von Niels Soumagne noch eine Großchance, scheiterte aber knapp.

Frauenhandball: Bezirksliga HSG Wetter/Grundschöttel - Castroper TV 18:15 (10:6)

Beim Zweiten der Vorsaison, der HSG Wetter/Grundschöttel, zogen sich die Bezirksliga-Handballerinen des Castroper TV am Samstag achtbar aus der Affäre. Allerdings verloren sie mit 15:18 (6:10). CTV-Trainer Jan Schimmelmann konnte nur sieben Feldspielerinnen ins Rennen schicken. "Insgesamt bin ich zufrieden", lobte er, "uns kam entgegen, dass Wetter kein hohes Spieltempo angeschlagen hat und wir so unsere Kräfte einteilen konnten." Gar nicht zufrieden zeigte sich der Übungsleiter allerdings mit der Angriffsleistung im ersten Durchgang. Nach 22 Minuten hatten die Castroperinnen gerade einmal zwei Treffer erzielt und lagen mit 2:7 in Rückstand. Danach lief es in der Offensive besser. Immer wieder kämpfte sich der CTV heran, konnte auch in den letzten zehn Minuten seinen Rückstand noch einmal von sechs (9:15) auf drei Tore (15:18) reduzieren. Beste Torschützin des CTV war Sabrina Scheurer mit sechs Treffern. Torhüterin Greta Siewert verdiente sich mit vier parierten Siebenmetern ein Sonderlob des Trainers.

 

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