SK Castrop-Rauxel verpassen Befreiungsschlag

Sportkegeln

CASTROP-RAUXEL Klaus Mestenhauser von den SK Castrop-Rauxel saß bei der Spielanalyse hernach etwas abseits und hatte wenig Freude, den 2:1-Sieg über KSK Rot-Weiß Eschweiler Revue passieren zu lassen. Auch wenn die Sportkegler die ersten Punkte holten, so verpassten sie einen Befreiungsschlag.

von Von Mirko Kuhn

, 04.10.2009, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
ochen Müller, Norbert Jasbinsek, Dieter Springer (v.v.l.), Dennis Purscke, Stefan Sonnhalter, Ulrich Endenbach und Klaus Mestenhauser (h.v.l.) holten die ersten Punkte der Saison.

ochen Müller, Norbert Jasbinsek, Dieter Springer (v.v.l.), Dennis Purscke, Stefan Sonnhalter, Ulrich Endenbach und Klaus Mestenhauser (h.v.l.) holten die ersten Punkte der Saison.

Insgesamt präsentierten sich die Gästekegler an der Wartburgstraße sehr geschlossen. Gleich vier Eschweiler Kegler landeten zwischen 782 und 792 Holz. Überraschend nur, dass diese Marken gleich von drei heimischen Sportkeglern nicht erreicht werden konnten. Den ersten Rückschlag gab es gleich im Startblock, in dem zwar Joachim Müller gute 819 Holz erspielte, sein Pendant Norbert Jasbinsek mit 782 Holz jedoch bereits einem Gästespieler den Vortritt lassen musste. Hernach sollte sich herausstellen, dass bereits zehn Holz mehr von Jasbinsek zu einem 3:0-Sieg gelangt hätten. Einkalkuliert war hingegen eine SK-Schwächeperiode im Mittelblock. Hier war ein Wechsel nach 60 Kugeln vom noch von Rückenschmerzen geplagten Dieter Springer zu Dennis Purschke quasi vorprogrammiert. Ebenso war die mäßige Holzzahl von 754 Holz eingeplant. Stefan Sonnhalter ließ sich davon nicht beeindrucken, er demonstrierte mit 817 Holz Stärke.

Spannung dann im Schlussblock, in dem Uli Eudenbach mit 834 Holz für die Tagesbestmarke sorgte. Sein Mitspieler Klaus Mestenhauser kam jedoch nicht ins Spiel und konnte mit nur 767 Holz keinem der beiden Gästekegler von Broich (792 Holz) und Reiser (789) das Wasser reichen. Immerhin: Mit dem Sieg über Eschweiler konnte das SK-Sextett die ersten Zähler der Saison verbuchen. Dennoch hat der vierte Bilanzminuspunkt der Spielzeit die Lage nicht einfacher gemacht. Die Europastädter liegen weiterhin am Tabellenende, mit drei Punkten Abstand zum rettenden Ufer.

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