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So stehen die Chancen des SV Wacker Obercastrop im Finale gegen den DSC Wanne-Eickel

mlzFußball-Kreispokal

Zum dritten Mal in fünf Jahren steht der SV Wacker im Kreispokal-Finale. Den Titel holten die Wackeraner aber nicht. Die Vorzeichen für das Endspiel gegen den DSC Wanne sind nicht allzu gut.

Obercastrop

, 15.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Könnte am heutigen Donnerstag, 16. Mai (19 Uhr), auf eigenem Kunstrasen in der Erin-Kampfbahn gegen den DSC Wanne (Westfalenliga) diesmal auch der erste Titelgewinn herausspringen?

Vielleicht, wenn man an das Motto „Aller guten Dinge sind drei“ glaubt. Träumen darf erlaubt sein und unmöglich erscheint der Sieg für den Landesligisten SV Wacker Obercastrop nicht. Denn in den vergangenen zwei Finalspielen der Wackeraner ging es immer knapp zur Sache. Es begann am 29. Mai 2014 mit dem 1:2 gegen den FC Frohlinde im ersten Stadtderby der Kreispokal-Geschichte. Was noch intensiver in der Erinnerung steckt, ist die 6:7-Niederlage nach Elfmeterschießen gegen Westfalia Herne am 25. Mai 2017. Der Oberligist hatte im Herner Strünkede-Stadion einfach das Glück vom Elferpunkt auf seiner Seite.

Die Revanche ist dem SV Wacker im Viertelfinale geglückt

Die späte Revanche der Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu folgte im diesjährigen Viertelfinale. Da wurde die Oberliga-Truppe von Trainer Christian Knappmann mit einem 4:0 aus dem Pokalgeschäft gekickt. Aufgrund dieses Ergebnisses wird sich das Umfeld des DSC bestimmt seine Gedanken gemacht haben. „Das Wacker-Team soll niemand unterschätzen“, ist auf der Facebook-Seite der Kicker aus der Nachbarstadt zu lesen. So verweisen die Wanne-Eickeler unter anderem auf die ehemaligen DSC-Spieler David Scholka und Marius Nolte in den Reihen der Wackeraner.

Die Erfolgsserie der Obercastroper in den vergangenen Wochen hat anscheinend für eine verstärkte Aufmerksamkeit beim Westfalenligisten gesorgt. Allerdings befinden sich auch die Wanne-Eickeler als Tabellenvierter in ihrer Liga in einer bestechenden Form.

Der DSC Wanne zerstört die Aufstiegsträume von Toni Kotziampassis

Was zum Beispiel der TuS Sinsen (2.) am vergangenen Sonntag schmerzlich spüren musste. Der vom Castrop-Rauxeler „Toni“ Kotziampassis trainierte Klub verlor gegen den DSC Wanne mit 1:2 und muss zugleich die Meisterschafts-Hoffnungen begraben. So warnte Wacker-Coach Aytac Uzunoglu am Mittwoch noch nachdrücklich vor dem Finalgegner: „Wir treffen auf den aktuell formstärksten und besten Gegner aus dem Herner Kreis. Es kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu.“

Zudem führte der Trainer weiter aus: „Wir wissen, dass wir über uns hinauswachsen müssen, aber wir wollen selbstbewusst und klar nach vorne spielen.“ Das nötige Personal dazu ist vorhanden. Nur hinter dem Einsatz von Mittelfeld-Dribbler Serhat Can, der zuletzt in der Liga zwei Tore schoss, steht ein Fragezeichen. Sein Trainer erklärte: „Serhat hat seine muskulären Probleme noch nicht überwunden.“

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Immerhin sind die gesperrten Sascha Schröder (vier Wochen Pause nach einer Roten Karte) sowie Robin Franke (eine Woche Rotsperre wegen Handspiels) wieder dabei. Vielleicht kann das Duo daran mitwirken, dass es im dritten Anlauf nun klappt für den SV Wacker.

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