"Sorgenkinder"

Vor dem Beginn der Rückrunde erweist sich in der Tischtennis-Familie der DJK Roland Rauxel ausgerechnet der größte Spross, die erste Mannschaft, als "Sorgenkind". Warum das so ist, lesen Sie hier.

von Von Jens Lukas

, 02.01.2008, 16:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwischen Resignation und Wut: Torben Krumme steckt vor der „zweiten Halbzeit“ der Landesliga-Saison mit der DJK Roland Rauxel mittendrin im Abstiegskampf der Landesliga.

Zwischen Resignation und Wut: Torben Krumme steckt vor der „zweiten Halbzeit“ der Landesliga-Saison mit der DJK Roland Rauxel mittendrin im Abstiegskampf der Landesliga.

Sieben Zähler aus elf Partien. Das war vor dem Jahreswechsel die "überschaubare" Ausbeute des Landesliga-Teams. Weshalb die Roländer punktgleich mit dem TV Einigkeit Barop (8.) und dem TTV Durchholz (9.) vor der "zweiten Halbzeit" der Saison den zehnten Rang belegen.

Diese Platzierung würde nach dem 22. Spieltag die Castrop-Rauxeler in eine Relegation gegen den Abstieg führen, ist sich auch Rauxels Mitspieler und Pressewart Christoph Pauly dem Ernst der Lage bewusst: "Weshalb das Ziel in der Rückrunde lauten muss, mindestens eine Position gutzumachen, um sicher in der Landesliga zu bleiben." Pauly glaubt, dass ein Kreis von fünf Teams, zu dem auch noch Aufsteiger VfL Winz-Baak (11.) und der SSV Hagen (12.) gehören, die beiden direkten Absteiger sowie den einen Relegations-Teilnehmer unter sich ausmachen.

Stets einmal gewonnen

Bei den Roländern wusste bislang vor allem Christoph Pauly an Brett 1 zu überzeugen, der an jedem Spieltag zumindest einmal gewann. Der vormalige Stadtmeister verbucht eine Bilanz von 15:7 Siegen in den Einzeln. Mit diesem "Konto" ist der Europastädter der viertbeste Spieler der Liga. Als "Krönung" spielte Pauly am letzten Spieltag einen Sieg gegen den vermeintlich stärksten Landesliga-Akteur, Norbert Riehl (TSC Eintracht Dortmund), ein.

Auch Christian Bojak übertraf die in ihn gesteckten Erwartungen. Trotz berufsbedingt eher geringen Trainings-Pensum kam er im oberen Paarkreuz zu einem ausgeglichenen Spielverhältnis von 11:11.

Als "Problemzone" offenbarte sich das mittlere Paarkreuz. Während Marc Heydemann, der in der Rückrunde nicht mehr zu Verfügung steht, bei seinen wenigen Auftritten immerhin ein 4:4 erspielte, weisen Stefan Weiß (6:15) und Torben Krumme (2:10) negative Bilanzen auf. Ihre Siege feierten die beiden dabei gegen Karsten Windt (TTC Holzwickede 2) und Tim Noack (TuS Querenburg), zwei der besten Spieler der "Mitte".

Ordentlich gehalten

Im unteren Paarkreuz standen gute 5:2 Siege für Thorben Krumme zu Buche. "Ordentlich" hielten sich laut Christoph Pauly unterdessen Thorsten Wasielak (7:6) und Christian Chroscinski (4:6). Mit vier Zählern gegen den TuS Querenburg gaben diese beiden zudem den Ausschlag für den knappen 9:7-Erfolg.

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