Spätes Tor entscheidet das Topspiel zwischen Wacker Obercastrop und dem Kirchhörder SC

mlzFußball-Landesliga

Mit Spannung wurde es erwartet, das Landesliga-Spitzenspiel zwischen dem SV Wacker Obercastrop und dem Kirchhörder SC. Die Erwartungen wurden erfüllt. Es war bis zum Abpfiff spannend.

Castrop-Rauxel

, 13.10.2019, 18:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am zehnten Spieltag der Landesliga kam es in der Erin-Kampfbahn zum Gipfeltreffen: Wacker Obercastrop (1.) gegen Kirchhörder SC (2.). Ein Remis hätte den Castrop-Rauxelern gereicht, um Erster zu bleiben.

Der SV Wacker Obercastrop schreibt weiter an seiner Erfolgs-Geschichte: Durch einen Treffer von Nico Brehm in der 86. Minute siegte das Team von Trainer Aytac Uzunoglu in der Erin-Kampfbahn mit 1:0 zum siebten Mal in Folge. Der Schütze, der fast nebenan an der Karlstraße wohnt, war erst in der 65. Minute für Stefan Kitowski ins Spiel gekommen.

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Trainer Uzunoglu sagte hinterher: „Auf diesem Niveau zweier Spitzen-Mannschaften wird jeder Fehler bestraft.“ Und genau darauf hatte Brehm spekuliert. Er lief auf der linken Seite nach einem langen Pass von Dirk Jasmund auf und davon und überlistete mit dem linken Fuß den Gäste-Keeper. Und sorgte damit für die erste Niederlage der Dortmunder, die bis dato nur durch zwei Unentschieden Punkte verloren hatten.

Erste Kirchhörder Niederlage


Mit seinem Tor sorgte der im Sommer vom SV Sodingen gekommene Nico Brehm für die erste Niederlage der Dortmunder, die bis dato nur durch zwei Unentschieden Punkte verloren hatten. Vier Zähler liegt nun der SV Wacker vor den Kirchhördern, die damit auch nicht mehr wegen eines Spieles Rückstandes heimlicher Spitzenreiter sind. Die Hausherren haben eine imponierende Serie quasi vergoldet. Einfach war das allerdings nicht.

Die Gäste waren ein harter Brocken. Immer gefährlich und mit dem Blick nach vorne. Die Wackeraner um den wieder sehr starken Kapitän Moritz Budde waren hellwach. Von der ersten Minute an. Direkt nach Anstoß lag den Fans der Torschrei förmlich auf den Lippen. Elvis Shala wurde allerdings an der Strafraum-Linie per Foul gestoppt. Der Freistoß zentral vor dem Tor brachte nichts ein. Die Zuschauer wurden für ihr Kommen belohnt. Das Spiel hätte anstatt der 196 zahlenden Fans mehr verdient. Es ging rauf und runter mit kleinen Wacker-Vorteilen. Eine Szene sollte nicht vergessen werden. Torwart David Scholka (16.) parierte einen strammen Flachschuss, der direkt neben dem linken Pfosten eingeschlagen wäre. Den hält nicht jeder.

Dann hatte Shala noch einen Auftritt, als er alleine auf dem Torwart zulief. Der Ball rauschte durch dessen Beine und muss hinter der Nummer Eins ein Körperteil touchiert haben. Das Leder trudelte ins Spiel zurück. Da war Pech für den Schützen dabei.

Kapitza vom Keeper geblockt


Nach der Pause ging es wieder mit Aktionen der Platzherren los. Martin Kapitza besaß am kurzen linken Pfosten eine dicke Chance, wurde aber vom Torwart geblockt. Nach dem Spiel auf die Szene angesprochen sagte Kapitza: „Das hat der Keeper aber auch gut gemacht.“ Am Ende gab es doch den verdienten Jubel. Coach Uzunoglu, der nach dem Spiel im Duett mit Co-Trainer Steffen Golob hohe Freudensprünge machte, resümierte: „Das war ein verdienter Sieg, weil wir die besseren Chancen hatten.“

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