Spieler überbieten sich gegenseitig bei Rückennummern

Auf der Außenbahn

Früher war auf dem Fußballplatz einigermaßen klar, welche Rückennummer zwischen eins und elf auf welcher Position unterwegs ist. Heute ist das anders: Beim SV Wacker Obercastrop spielt Maik Bothe beispielsweise mit der Nummer 19. Das ist aber noch nichts gegen einen Spieler der Spvg Schwerin, der am Wochenende mit der 90 auf dem Trikot auflief.

CASTROP-RAUXEL

, 25.08.2014, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fußballspieler der Spvg Schwerin, war wie viele andere seiner Kameraden des heimischen Bezirksligisten (am neuen blauen Teamanzug gut zu erkennen) zur Spielbeobachtung nach Huckarde gereist. Das eigene Freitagsspiel machte es möglich. Am Sonntag siegte der kommende Derby-Gegner Wacker Obercastrop mit 4:1 und die Schweriner Crew hatte so ihren Spaß an der Bande. Zumal es an Heitermachern nicht fehlte. Als zum Beispiel einer der Kollegen wieder mit einer Getränke-Runde an die Barriere zurückkam, erklärte Sänger mit einem Augenzwinkern hinsichtlich des gelblichen Inhaltes: "Es ist ja nur Apfelschorle."

Spieler des SV Wacker Obercastrop hatte trotz des laufenden Spiels bei Westfalia Huckarde noch Zeit, sich mit dem Schweriner Mathias Hipe über Rückennummern zu unterhalten. Die für Außenstehende besser informierende Zahlenreihe - eins bis elf - scheint "out". Bothe lief mit der 19 auf, während Hipe am Freitag gar eine 90 beim 1:1 gegen Frohlinde trug. Auf Nachfrage, sagte der "Blau-Gelbe": "Meine gewünschte 20 war vergeben. Da zwar die Trikots gesponsert werden, wir aber die Beflockung selber bezahlen, habe ich mich dafür entschieden." Bis dahin hatte Marc Olschewski (jetzt SG Castrop) mit einer 60 auf dem Rücken bei der Fußball-Stadtmeisterschaft einen recht ungewöhnlichen "Zahlenrekord" gehalten.

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