Spvg bekommt einen gefühlten Neuzugang und baut im Sommer das Team weiter um

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Die Spvg Schwerin kann nach dem Hinrunde-Ende nicht mehr ins Titelrennen der Fußball-Bezirksliga eingreifen. Die Trainer arbeiten daher weiter am Drei-Jahres-Plan.

Schwerin

, 28.11.2019, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin belegen nach dem Ende der Hinserie den achten Platz und haben kaum mehr einholbare 16 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Erler SV. Der Schweriner Trainer Dennis Hasecke betont, dass er vor der Saison nicht den Aufstieg als Ziel ausgegeben habe. Er trauert aber der verpassten Möglichkeit nach, mit seinem Team oben mitzuspielen.

Hasecke meint: „Eigentlich müssten wir mindestens 30 anstatt der jetzt 22 Punkte auf dem Konto haben. Keine Mannschaft hat uns an die Wand gespielt. Wir haben oft dominiert, aber uns selbst durch individuelle Fehler geschlagen.“ Hätten die Schweriner aktuell tatsächlich 30 Punkte auf dem Konto, wären sie Dritte, mit einem weiteren Zähler gar Tabellenzweite.

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Trotz des großen Kaders habe es zuletzt stets Personalprobleme gegeben, berichtet Hasecke: „Wir hatten einige angeschlagene Leute auf dem Platz. Die konnten nicht 100 Prozent geben.“

Auch sei sein Team in der Offensive nicht so durchschlagskräftig, wie es sich der Übungsleiter vorstellt. Er sagt: „Mit neun Toren ist Andre Pape unser bester Schütze. Die Goalgetter der Titelanwärter liegen allesamt satt im zweistelligen Bereich.“

Platz vier im Visier


Dennis Hasecke formuliert zur Saison-Halbzeit sein Ziel neu: „Wir hatten uns im Aufbau-Jahr einen einstelligen Platz vorgenommen. Jetzt wäre es schön, wenn wir am Ende Vierter sein würden.“

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Im Sommer hatten die neuen Coaches Hasecke und Marco Taschke insgesamt 21 Neuzugänge zum Grafweg geholt. Vom 30er-Kader haben nunmehr einige Akteure aufgegeben. Wie etwa Jan-Luca Dykierek und David Schemel, die sich dem FC Frohlinde angeschlossen haben. Hasecke: „Dustin Bartecki haben wir schon seit drei Monaten nicht mehr gesehen. Bei Christopher Rupieper ist das eingetreten, was wir geahnt habe. Durch seine berufliche Veränderung hat er keine Zeit für das Training.“

Ucar kommt wieder

Hasecke und Taschke gehen derzeit bereits den zweiten Teil ihres Drei-Jahres-Plans an. Dennis Hasecke: „Wir hatten vor, im ersten Jahr personell das Gerüst aufzustellen. Im zweiten Jahr wollen wir den Kader auf den Positionen, die es benötigen, mit Qualität nachbessern. Spätestens im dritten Jahr wollen wir einen Titel gewinnen.“

Dabei mithelfen soll ein gefühlter Neuzugang: Nach einer einjährigen Verletzungspause möchte der Ex-Profi Suri Ucar wieder angreifen. Hasecke: „Er ist eine erhebliche Verstärkung mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung. Darauf freuen wir uns.“

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