Spvg-Coach kritisiert Leichtsinn seiner Mannschaft

Fußball-Bezirksliga

Den Bezirksliga-Auftakt hatte sich der Trainer der Spvg Schwerin, Thomas Faust, ganz anders vorgestellt. Völlig unnötig sei die 2:3-Niederlage bei Borussia Ahsen gewesen. Faust: "Man muss auch mal mit einem Unentschieden zufrieden sein und erstmal auf Torsicherung bedacht sein."

CASTROP-RAUXEL

, 18.08.2014, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Levent Alanyali (links) von der Spvg Schwerin bei der Ballannahme im Spiel bei Borussia Ahsen.

Levent Alanyali (links) von der Spvg Schwerin bei der Ballannahme im Spiel bei Borussia Ahsen.

Zumal seine Leute schon vorher die Gastgeber zum Tore schießen förmlich einluden. Dabei hatte seine Formation anfangs im Drei-Minuten Rhythmus (12., 15., 18.) zwei Tore kassiert und eins selbst erzielt. Als Marcos Hill drei Minuten vor der Pause ausglich, hätte es "gut sein sollen", so Faust. "Doch plötzlich rannten alle nach vorne oder versuchten mit langen Pässen ihr Glück", so der Coach. Das hatten dann nur noch die Gäste, die einen "leichtsinnig abgeschenkten Ball" (Faust) zum 3:2 nutzten.

Faust: "Wir waren nicht schlechter als Ahsen, die Mannschaft hat sich bemüht, gekämpft aber eben unglücklich agiert, einen Punkt hätten wir mitnehmen müssen." Was bleibt sind die leeren Hände und die Hoffnung, dass es demnächst besser klappen wird." Doch da hat der Schweriner Fitmacher (noch) keine große Hoffnung. Freitag geht es gegen den FC Frohlinde. Und die Aufsteiger-Mannschaft aus der Brandheide wird nach ihrem 5:0-Auftaktsieg gegen Huckarde mit ganz breiter Brust auf den Schweriner Berg reisen. Faust: "Mit Frohlinde wollen wir uns gar nicht messen, wobei wir das Spiel sicherlich nicht so leicht abschenken werden, wie wir es in Ahsen getan haben. Wir müssen uns dazu aber gewaltig steigern."

 

 

 

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