Spvg hinterlässt im Derby einen guten Eindruck

Fußball-Bezirksliga

Das zweite Bezirksliga-Lokalderby dieser Saison könnte als Kopie des ersten herhalten: In beiden Spielen waren die Fußballer der Spvg Schwerin beteiligt, die gegen die ausgeguckten Favoriten aus Frohlinde und Obercastrop jeweils ein 1:1 erspielten.

CASTROP-RAUXEL

, 01.09.2014, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im zweiten Bezirksliga-Lokalderby der neuen Saison gab es keinen Sieger. Der SV Wacker Obercastrop (weiße Trikots) und die Spvg Schwerin trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden.

Im zweiten Bezirksliga-Lokalderby der neuen Saison gab es keinen Sieger. Der SV Wacker Obercastrop (weiße Trikots) und die Spvg Schwerin trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden.

Am guten Eindruck, den die Schweriner hinterließen, kann auch ihr augenblicklicher Abstiegsplatz (15.) nicht kratzen. Am dritten Spieltag hat eine Tabellenposition überhaupt noch keine Aussagekraft. Oben wie unten. Bestes Beispiel ist Westfalia Huckarde: Die Dortmunder hatten gegen den FC Frohlinde und Wacker Obercastrop bis dato klar und deutlich verloren. Jetzt haben sie mit einem 3:2-Sieg bei Teutonia/SuS Waltrop, die zuvor zwei Mal gewinnen konnte, die Bezeichnung "Erster Abstiegskandidat" ausradiert. Das passt zur allgemeinen Einschätzung, die Wackers Co-Trainer Andreas Dornieden für die Punkterunde einfiel: "Das wird eine verrückte Saison."Auf dem Silbertablett Was wiederum Huckarde unterstrich. Die führten mit 3:0 in Waltrop und mussten doch noch zittern, als die "Teutonen" in der Nachspielzeit zwei Tore schossen. Das sollten sich die Schweriner merken, die am kommenden Sonntag, 7. September, Teutonia/SuS Waltrop empfangen und jetzt wissen, dass der Gegner bis zum Schluss nicht aufgeben wird. Aber das sollten sie spätestens nach den beiden Derbys gewohnt sein. Frohlinde wie Obercastrop schossen spät ihre Tore. Davon konnte man ausgehen.

Dabei war in der Erin-Kampfbahn gegen Wacker mehr drin für die Schweriner, obwohl der Spvg-Trainer Thomas Faust, schon in der Pause fair feststellte: "Wir hätten auch 1:3 hinten liegen können." Das Tor zur Schweriner Pausenführung durch Fabian Godinho hatten die Hausherren den "Blau-Gelben" quasi auf dem Silbertablett serviert. Die Schweriner Fans zitterten allerdings schon, als einmal Torwart Marco Schulz exzellent gegen Niko Kresic parierte und viele Angriffe von den Obercastropern nicht gut genug zu Ende gespielt wurden.

Auf der anderen Seite mussten sich die Gäste an die eigene Nase fassen, dass sie nicht mehr als nur den einen Punkt mit nach Hause nahmen. Die Gelegenheiten waren durch Konter vorhanden. Weil die nicht saßen, wurde Obercastrop für die zum Schluss bedingungslose Offensive durch den Treffer von Marcel Herder noch mit dem Teilerfolg belohnt.

 

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