Spvg Schwerin landet im Tabellenkeller

Fußball-Bezirksliga

Die Spvg Schwerin ist in der Fußball-Bezirksliga am vierten Spieltag dort angekommen, wo sie eigentlich nicht mehr landen wollte: Ganz unten. Die 1:3-Niederlage gegen Teutonia/SuS Waltrop überraschte Zuschauer und Verantwortliche.

CASTROP-RAUXEL

, 08.09.2014, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Schwerins Coach Thomas Faust verzweifelte an der Seitenlinie. <p></p> RN-Foto Engel</p>

<p>Schwerins Coach Thomas Faust verzweifelte an der Seitenlinie. <p></p> RN-Foto Engel</p>

Am Sonntag blieb nur Kopfschütteln - bei den Zuschauern und Verantwortlichen. Auch bei Trainer Thomas Faust, der noch einen Tag nach dem Auftritt seines Teams gegen mittelmäßig erscheinende Waltroper sauer war: "Nächste Woche werden von denen fünf oder sechs Spieler nur zuschauen." Nur wenige Akteure nahm der Übungsleiter von der Kritik aus. "An Ron Hibbeln und Marius Brödner lag die Niederlage nicht." Auch Christoph Foitzik, der erst nach der Pause eingewechselt wurde, versuchte das Ruder noch einmal herumzureißen. Kurzzeitig gelang das dem Routinier, der unter der Woche nicht trainieren konnte, auch. Das 1:2 (47.) von Hibbeln fiel auch deshalb, weil durch Foitziks Präsenz plötzlich ein "Leader", den Faust ansonsten vermisste, die Kollegen zu mehr Einsatz animierte.Keine Torchancen auf beiden Seiten Dann passierte eine halbe Stunde lang nahezu nichts auf dem Kunstrasen am Grafweg. Das Spiel hätte man gut und gerne zu diesem Zeitpunkt abpfeifen können: Nicht eine Torchance, hüben wie drüben. Schwerin konnte nicht, Waltrop wollte nicht. Aber dann erwachten die Gäste doch noch aus ihrer spielerischen Lethargie - auch, weil die Schweriner Abwehr jede Menge Angebote machte. Es begann aber alles weiter vorne: Angefangen bei einem schwachen Mittelfeld, in dem zum Beispiel Fabian Godinho nur auffiel, weil er zumeist die Hände in die Hüfte stemmte. Auch die Schweriner Offensive um Marcos Hill blieb an diesem Tag völlig harmlos. Den Gästen gelang es dementsprechend schnell, ihren Zwei-Tore-Vorsprung wieder herzustellen und drei Punkte mizunehmen. Trainer Faust steht nun vor der Aufgabe, diese Mannschaft, die laut seiner Einschätzung während der Woche "richtig gut trainiert", wieder aufzurichten - einfach wird das nicht.

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