Spvg Schwerin sucht nach einem Torjäger

Fußball-Bezirksliga

Trainer Thomas Faust hat das Problem auf den Punkt gebracht: "Wenn man in dieser Liga nicht mehr als ein Tor schießt, kann man nicht gewinnen." Erst kurz vor Schluss kassierte die Spvg. Schwerin am Sonntag in der Bezirksliga den zweiten Gegentreffer und nahm so wieder keine Punkte mit.

CASTROP-RAUXEL

, 15.09.2014, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Die Spvg Schwerin (dunkle Trikots), hier im Spiel gegen Teutonia/SuS Waltrop, hat beim TuS Eichlinghofen zu wenig aus ihren Chancen gemacht. <p></p> RN-Foto Engel (ARCHIV)</p>

<p>Die Spvg Schwerin (dunkle Trikots), hier im Spiel gegen Teutonia/SuS Waltrop, hat beim TuS Eichlinghofen zu wenig aus ihren Chancen gemacht. <p></p> RN-Foto Engel (ARCHIV)</p>

Die Enttäuschung war dem Schweriner Fußballtrainer, Thomas Faust, richtig anzumerken. Nur eine Minute fehlte, da wäre sein Bezirksliga-Team (16.) mit einem verdienten Punkt vom TuS Eichlinghofen (3.) nach Hause gefahren.

Der Schiedsrichter nahm quasi schon die Pfeife in den Mund um abzupfeifen, als die Gastgeber mit dem letzten Angriff zum 2:1 kamen. Die Enttäuschung natürlich verständlich. Dabei hatte der Coach alles versucht. Er änderte im Gegensatz zum Vorsonntag seine Formation auf sechs Positionen. Sah gut aus. Marcos Hill schockte die Hausherren mit einem schnellen 1:0 (7.). In einer Spielhälfte, in der die Schweriner laut ihres Trainers gar nicht mal so gut agierten. Faust: "Da machte uns Eichlinghofen das Leben sehr schwer." Und erzielte den Ausgleich. Mehr aber nicht.

Schwerin kam mit frischem Mut aus der Kabine, war im Gegensatz zur ersten Halbzeit präsenter, Torchancen inklusive. Aber da legte Übungsleiter Faust nach dem Spiel auch den Finger in die Wunde: "Wenn man diese Chancen bekommt, muss man sie nutzen." Wie Andi Dapi, der den Ball zweimal nicht über die Torlinie brachte. Oder Ron Hibbeln, dessen Gelegenheit Faust allerdings nur als "halbe Chance" bezeichnete. Das dickste Ding hatte jedoch Hill, der kurz vor dem Gegentor das leere Tor nicht traf. Faust. "Wenn man in dieser Liga nicht mehr als ein Tor schießt, kann man nicht gewinnen."Wie Recht er hatte. Eichlinghofen traf zum zweiten Mal und schickte somit die "Blau-Gelben" mit leeren Händen nach Hause. Das Fazit ist bitter genug: Nach Abschluss des erst fünften Spieltages, hockt die Spvg Schwerin mit vier Punkten Rückstand auf dem letzten Platz. Natürlich ist noch viel Zeit das zu korrigieren. Die nächste Gelegenheit damit anzufangen, ist das Spiel gegen Vestia Disteln (7.).

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