Suderwicher Mauer-Taktik stört Schwerin beim Toreschießen

mlzFußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksligist Spvg Schwerin löste gegen den Abstiegskandidaten SG Suderwich seine Pflichtaufgabe. Dabei konnten sich die Trainer auf einen Linksfuß verlassen.

Castrop-Rauxel

, 20.10.2019, 21:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Durch einen 3:0 (1:0)-Pflicht-Sieg gegen die „Mauer-Experten“ der SG Suderwich (13.) ist die Spvg Schwerin (4.) in der Fußball-Bezirksliga nach zwei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

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Mit Blick auf den Tabellenstand beider Teams scheint das Ergebnis normal zu sein. Doch Trainer Dennis Hasecke haderte schließlich mit dem Gegner, der einfach „keinen Fußball spielen wollte“: „Die Suderwicher haben mit acht Mann den eigenen Strafraum blockiert. Gute Schüsse wurden immer wieder von irgendeinem Bein abgelenkt, da war kaum ein Durchkommen.“

Was allerdings schon in der dritten Minute geklappt hatte. Nico Bothe hat sich da auf der linken Seite gut durchgesetzt und den Ball zum 1:0 in die lange Ecke gejagt. Ein Auftakt nach Maß.

Gegen Mauer-Taktik


Doch es wurde von da an die zähe Geschichte. Für die Gäste, die allerdings auch erst fünf Punkte nach elf Spielen auf dem Konto haben, schien die Mauer-Taktik die einzige Alternative zu bedeuten. Die Schweriner besaßen laut Coach Hasecke „90 Prozent Ballbesitz“, was aber lange Zeit nichts einbrachte.

Stellung bei den Pferden


Die Bälle wurden von den Suderwichern immer nur lang nach vorne oder ins Aus gedroschen. „Das hatte mit Fußball nichts zu tun“, resümierte der Schweriner Trainer. Dieser hatte trotz des Dauerregens seinen Trainerplatz nicht auf die wettersichere Tribünenseite verlegt, sondern hielt auf der bekannten Schweriner Pferdeweide-Seite Sturm und Nässe stand.

Und hatte von da aus einen guten Blick, als Mohamed El Marsi in der 57. Minute die Gäste für ihr Defensiv-Gebaren mit dem 2:0 bestrafte. Nico Bothe hatte die Ecke getreten, die El Marsi mit dem Fuß versenkte.

Und auch der nächste Eckball von Bothe war von Erfolg gekrönt. Diesmal war es Leon Chasanis, der den Eckball des Kameraden zum 3:0 (85.) mit dem Kopf ins Gäste-Netz rammte.

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