SuS in Hillerheide vor schwieriger Aufgabe

SuS Merklinde

Die Fußballer des SuS Merklinde haben am Sonntag, 9. Oktober, beim FC/JS Hillerheide eine schwierige Aufgabe zu lösen. Allerdings haben die Merklinder auch die große Chance, sich in den oberen Tabellenregionen festzusetzen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 07.10.2011, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS-Spielertrainer (rotes Trikot, hier im Derby gegen Habinghorst) fehlt gegen Hillerheide wohl noch verletzungsbedingt.

SuS-Spielertrainer (rotes Trikot, hier im Derby gegen Habinghorst) fehlt gegen Hillerheide wohl noch verletzungsbedingt.

Das darf man nach fast einem Viertel der Saison mit Fug und Recht behaupten. In dieser Phase trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Rasante Tabellenplatz-Wechsel werden in naher Zukunft seltener. Wichtig also den Standort festzulegen. Die fußballerischen Qualitäten dazu sind vorhanden. Das haben die Merklinder in der Vergangenheit gezeigt, wenn sie auch die eigenen Fans in Wechselbäder der Gefühle tauchten.Gruszka weiter verletzt

Mit Höhepunkt in der vergangenen Woche, als ein 4:0-Vorsprung (Endstand: 4:3) fast noch aus den Händen geglitten wäre. Diese Konzentrationsmängel müssen reduziert werden, wenn die Formation um den zuletzt verletzten Spielertrainer Marco Gruszka weiter wie ein "Goldener Oktober" glänzen möchte. Gruszka wird wohl auch am Sonntag ausfallen.

Die Hillerheider kamen in der Spielzeit erst schwer in Tritt, haben aber durch den 5:1-Sieg beim VfB Annen (waren mal Geheimfavorit) bestimmt einige Erfolgsgefühle getankt. Merklindes Sportlicher Leiter Martin Broll: "Das ist wirklich ein happige Aufgabe, die richtungweisend sein kann."

Gute Stimmung nach spanischem Abend

Die Fehler vom Vorsonntag sollen in der Woche gut analysiert worden sein. Broll: "Wir waren mit 20 Spielern beim Training." Gute Stimmung garantiert. Wie nach dem Freitagtraining. Da ging es geschlossen zu einem Spanier. Vielleicht gab es da neben Tapas und Co. das eine oder andere Zielwasser aus dem Weltmeister-Land zu trinken. Das fehlte nicht zuletzt Torjäger Niko Kresic, der nach längerer Verletzungspause nicht trifft wie gewohnt. Was Mut macht, sind die jungen Leute im Team. Broll ganz stolz: "Es spielen fünf Jungs, die noch im Vorjahr in der A-Jugend waren."

 

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