Susanne Schulze will spielen, solange es geht

Sportlerporträt

Es begann mit kindlicher Begeisterung und zog sich bis ins Erwachsenen-Alter. In jungen Jahren hat sich Susanne Schulze bei ihrem Vater mit dem Fußballvirus angesteckt. Heute ist sie 42 – und immer noch nicht "kuriert". Ein Porträt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Christian Püls

, 01.10.2011, 08:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Susanne Schulze (hinten, 1.v.r.) belegte bei der Hallenstadtmeisterschaft 2010 mit dem Team des SV Wacker Obercastrop nach einem 5:1 im "kleinen Finale" gegen Eintracht Ickern den dritten Platz.

Susanne Schulze (hinten, 1.v.r.) belegte bei der Hallenstadtmeisterschaft 2010 mit dem Team des SV Wacker Obercastrop nach einem 5:1 im "kleinen Finale" gegen Eintracht Ickern den dritten Platz.

ZUR PERSON
Susanne Schulze, 42 Jahre alt, begann beim TuS Henrichenburg in einer Kreisliga-Mannschaft Fußball zu spielen. Danach ging sie zu Titania Erkenschwick. Beim SV Wacker Obercastrop läuft sie nicht nur als Spielerin auf, sondern vertritt auch ein ums andere Mal den neuen Trainer Thorsten Jeromin, falls der sich verspätet. Abseits des Fußballplatzes bewegt sie sich gerne auf dem Fahrrad.

Als der TuS Henrichenburg eine Frauen-Elf in der Kreisliga auf die Beine stellte, sprach man sie an, ob sie sich vorstellen könne, in einem Liga-Team zu spielen. Aufmerksam geworden war man auf die heute 42-Jährige bei Einlagespielen von Wackers Hobby-Frauenmannschaft. Das war im Jahr 1998. Nach zwei Jahren an der Lambertstraße wechselte Susanne Schulze zum SV Titania Erkenschwick, mit dem ihr 2004 der Aufstieg in die Bezirksliga gelang. Zwei Spielzeiten später ging es für die Mannschaft dann zurück auf in die Kreisliga. „Diese Zeit hat mich geprägt“, erinnert sich die routinierte Fußballerin, „dort war alles spielerisch einfach besser.“ Der Eindruck einer versierten Technikerin? „Nein, auf keinen Fall, das weiß ich“, meint Susanne Schulze. Sie versuche dennoch brenzlige Situationen ohne Körpereinsatz zu lösen; ihre Übersicht auf dem Platz sei dabei ihre Stärke.

Seit 2008 läuft sie nun für den SV Wacker Obercastrop in der Kreisliga auf – für den Verein, bei dem alles begonnen hatte. Mit dem SV Wacker möchte die 42-Jährige gerne einmal an der Kreisliga-Spitze mitspielen, bevor es womöglich Zeit zum Aufhören wird. Schulze denkt derzeit nur noch von Saison zu Saison darüber nach, wann sie die Fußballschuhe an den Nagel hängt und betont: „Solange es körperlich geht, möchte ich spielen.“

ZUR PERSON
Susanne Schulze, 42 Jahre alt, begann beim TuS Henrichenburg in einer Kreisliga-Mannschaft Fußball zu spielen. Danach ging sie zu Titania Erkenschwick. Beim SV Wacker Obercastrop läuft sie nicht nur als Spielerin auf, sondern vertritt auch ein ums andere Mal den neuen Trainer Thorsten Jeromin, falls der sich verspätet. Abseits des Fußballplatzes bewegt sie sich gerne auf dem Fahrrad.

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