SV Wacker Obercastrop: Verfolger auf Distanz halten

Fußball-Bezirksliga

Ein Gegner aus dem Tabellenmittelfeld wartet am Sonntag, 12. November, auf den Bezirksliga-Spitzenreiter Wacker Obercastrop. Nach zuletzt zwei sieglosen Partien in der Ferne, hofft Wackers Trainer Aytac Uzunoglu wieder auf einen Auswärtssieg.

Obercastrop

, 10.11.2017, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hinter dem Einsatz von Wackers Radule Lekic (links), hier im Duell mit Schwerins Mirco Scarale, steht noch ein Fragezeichen.

Hinter dem Einsatz von Wackers Radule Lekic (links), hier im Duell mit Schwerins Mirco Scarale, steht noch ein Fragezeichen. © Jörg Laumann


Die Fußballer des Bezirksliga-Spitzenreiters Wacker Obercastrop gastieren am Sonntag, 12. November, auf der Sportanlage „Maybacher Heide“ beim FC/JS Hillerheide (8.). Wackers Übungsleiter Aytac Uzunoglu erwartet keine einfache Begegnung: „Das wird ein schwieriges Spiel. Aber wir wollen siegreich wieder nach Hause fahren, um unsere Verfolger weiter auf Distanz halten zu können.“

Dabei macht der Coach auch auf die letzten beiden Auswärtspartien aufmerksam, die die Obercastroper nicht gewinnen konnten: „Gegen Westfalia Langenbochum haben wir verloren und gegen Stuckenbusch nur ein Unentschieden geholt. Es wird wieder Zeit für einen Auswärtssieg.“ Der wäre auch deshalb so wichtig, da sich Wackers beide Verfolger Vestia Disteln (2.) und BV Rentfort (3.) im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen werden.

Ausgeglichene Bilanz

Die Hillerheider, die mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen derzeit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle rangieren, weiß Uzunoglu nicht wirklich einzuschätzen. „Da waren Ergebnisse gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte dabei, die wirklich gut waren. Aber auch Niederlagen gegen Mannschaften von unten“, so der Trainer. „Da werden wir kämpferisch sehr gefordert werden. Zusätzlich müssen wir aber auch noch unsere Qualität auf den Platz bringen“, betont Uzunoglu.

Einen möglichen Vorteil sieht der Coach auch in der aktuellen Witterungsbedingung. „Höchstwahrscheinlich werden wir auf den Hillerheider Kunstrasenplatz ausweichen. Das kommt unserem Spiel natürlich deutlich mehr entgegen als deren tiefer Naturrasenplatz“, so der Trainer. Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der angeschlagene Verteidiger Radule Lekic droht auszufallen.

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