SF Habinghorst/Dingen lässt sich von der Konkurrenz nicht beeindrucken und hat große Ziele

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Die SF Habinghorst/Dingen gehen mit breiter Brust in die neue Kreisliga-B-Saison. Für Trainer Ilker Bahcecioglu hat jedoch eine Entscheidung der Staffelleitung einen bitteren Beigeschmack.

Castrop-Rauxel

, 03.08.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der vergangenen Saison belegten die SF Habinghorst/Dingen mit dem siebten Platz einen Mittelfeldrang. Zufrieden waren die Sportfreunde damit allerdings nicht. „Wir haben uns das erste Mal wieder verschlechtert“, ärgert sich Habinghorst/Dingen-Trainer Ilker Bahcecioglu.

In der vorletzten Spielzeit wurde das Team noch Fünfter. In dieser Saison möchte das Team vorne angreifen und zeigt sich unbeeindruckt von der Tatsache, dass man diese Saison sogar mit zwei rumänischen Ex-Profis konfrontiert wird. „Profi sein ist eine Sache, die andere Sache ist seine Leistung auch auf Asche und Kunstrasen abzurufen. Man passt sich dem Niveau der Liga auch irgendwann an“, schätzt der Coach die Neuzugänge des Konkurrenten RSV Holthausen ein.


Die Mannschaft der Sportfreunde Habinghorst/Dingen im Teamcheck:

Das Saisonziel

„Mit einer Verschlechterung wie letzte Saison kann ich schlecht leben. Wir wollen das Maximum rausholen und die Top Drei erreichen“, gibt sich der Habinghorst/Dingen-Trainer selbstbewusst. Zudem führe das auch zu einer besseren Stimmung in der Mannschaft, wenn man oben mitspielt. „Die Motivation ist dann eine ganz andere, als wenn man Zehnter wird“, ergänzt Bahcecioglu.

Titel-Favorit sei aber definitiv Eintracht Ickern, die vergangene Saison mit dem VfB Habinghorst die Zugpferde der Liga verkörperten. Die Entscheidung der Staffelleitung, Eintracht Ickern II in die selbe Liga wie die Erstvertretung zu verfrachten, sieht er allerdings kritisch. „Ich möchte Eintracht Ickern definitv nichts unterstellen, trotzdem bleibt so ein Spielraum für Beeinflussungen des Spielbetriebs.“ Generell wünsche er sich aber, dass eine Castrop-Rauxeler Mannschaft den Titel klarmacht - am besten natürlich seine eigene.

Der Stand der Dinge
Habinghorst/Dingen ist als eine der ersten Mannschaften am 30. Juni in die Vorbereitung gestartet. Das hatte auch einen Grund: „Ich wusste, dass viele Spieler noch in den Urlaub fahren. So haben sie wenigstens vor ihrem Urlaub etwas für die Fitness getan“, erklärt der Übungsleiter.

Neben den Trainingseinheiten standen auch Testspiele auf dem Plan, welche aber eher durchwachsen ausfielen. Die Mannschaft startete mit einem 4:1 Sieg gegen die SF Nette (Kreisliga B Dortmund), danach folgten zwei Niederlagen. Unter anderem eine 2:4-Niederlage gegen den C-Ligisten FC Leusberg II. „Die Testspiele hätten auch besser laufen können. Ich bin mir aber sicher, dass das in der Saison besser wird. Dass die Jungs bei 40 Grad nicht so motiviert für die Spiele waren, kann ich irgendwo auch verstehen“, gibt sich Bahcecioglu unbesorgt.

Die erste Bewährungsprobe wartet auf die SF Habinghorst/Dingen direkt am ersten Spieltag. Am Sonntag, 11. August, empfängt das Team den FC Herne 57, der von SG-Castrop-II-Trainer Andreas Lauer ebenfalls als Aufstiegsaspirant gehandelt wird.

SF Habinghorst/Dingen lässt sich von der Konkurrenz nicht beeindrucken und hat große Ziele

Spielertrainer Ilker Bahcecioglu (l.) ist überzeugt von seiner Mannschaft: „Wir wollen das Maximum rausholen und die Top Drei erreichen.“ © Volker Engel

Die Neuzugänge
Die SF Habinghorst/Dingen können diese Saison auf zahlreiche Neuzugänge zurückgreifen - auch aus überkreislichen Ligen. Die weiteste Anreise hatte wohl Amin Alkadah. Er kommt aus beruflichen Gründen vom sächsischen Bezirksligisten Roter Stern Halle. Weitere überkreisliche Unterstützung kommt mit Mohammad Al Ghutani von Mengede 08/20. Sein Bruder Ajoub war bisher vereinslos, konnte aber im Training mit seinen Leistungen überzeugen. Mit Patrik Scheitenberger aus der Bochumer Kreisliga A kommt ein neuer Torwart. John Kodjo (SF Nette) und André Hinerasky (Spvg Schwerin II) machen das halbe Dutzend voll.

Die Abgänge
Lediglich Benjamin Henseleit wechselt zu Victoria Habinghorst. Die Sportfreunde müssen somit nur einen Abgang verkraften.

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