Tennis: RVR feiert seinen größten Erfolg

RAUXEL Die Tennis-Herren des RV Rauxel sind neuer Hallen-Westfalenmeister. Die Equipe von der Wartburginsel schlug im Finale den Vorjahresfinalisten und Titelträger von 2006, den TC BW Soest, mit 4:2. Dabei setzten sich die Europastädter in einem Tennis-Krimi buchstäblich in letzter Minute die Meister-Krone auf.

von Von Carsten Loos

, 21.01.2008, 10:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Standen sich im Endspiel auf der Wartburginsel gegenüber (v.l.): Ron Hinzmann, Christoph Ambrozy, Philipp Dresewski und Tero Vilen vom RV Rauxel sowie Jörg Bornemann, Jan-Lennard Struff, Florian Stephan und Max Loer vom TC BW Soest.

Standen sich im Endspiel auf der Wartburginsel gegenüber (v.l.): Ron Hinzmann, Christoph Ambrozy, Philipp Dresewski und Tero Vilen vom RV Rauxel sowie Jörg Bornemann, Jan-Lennard Struff, Florian Stephan und Max Loer vom TC BW Soest.

Das Team um den Finnen Tero Vilen wurde letztlich für seinen Wagemut belohnt. "Wir haben gezockt", räumte denn auch Mannschaftssprecher Timo Jogwer ein. Der RVR stellte sein vermeintlich besseres Duo, nämlich Vilen und Christoph Ambrozy,als zweites Doppel auf. Im ersten Doppel sollten es Philipp Dresewski und Ron Hinzmann richten.

Das Team um den Finnen Tero Vilen wurde letztlich für seinen Wagemut belohnt. "Wir haben gezockt", räumte denn auch Mannschaftssprecher Timo Jogwer ein. Der RVR stellte sein vermeintlich besseres Duo, nämlich Vilen und Christoph Ambrozy,als zweites Doppel auf. Im ersten Doppel sollten es Philipp Dresewski und Ron Hinzmann richten.

Soest spielt mit

Und die Rechnung ging auf, Soest "spielte passend mit": Vilen/Ambrozy setzten sich mit 6:0, 5:7 und 10:3 (Match-Tiebreak) gegen den Westfalenmeister Jörg Bornemann und Max Loer zum 3:2 durch. Kurz darauf machten dann Dresewski und Hinzmann mit 6:7, 6:4 und 10:6 (Match-Tiebreak) gegen Floran Stephan und Jan-Lennard Struff den Titel für den RVR klar.

"Die beiden Doppel sind von der unglaublichen Stimmung unter den Zuschauern zum Sieg getragen worden", berichtete Jogwer. Die Rauxeler Spieler seien von der Atmosphäre ganz angetan gewesen. Jogwer: "Unsere Spieler sagten nacher, dass sie so etwas noch nie erlebt hätten."

Ohnehin hat auch der RV Rauxel seinen solchen Erfolg noch nie erlebt. Es sei der größte Erfolg unterm Hallendach gewesen, betonte Jogwer. Und ziemlich nah dran an den Erfolgen unter freiem Himmel, nämlich dem Aufstieg in die Regionalliga und dem zweiten Platz in der Westfalenliga vor vier Jahren.

Die Grundlage zu dem Triumph hatten die Rauxeler in den Einzeln gelegt. Mit zwei Siegen hatten sie geplant; zwei Siege fuhren sie ein. Auch wenn Vilen im letzten Einzel, beim 3:6, 6:3 und 7:6 (8:6) gegen Stephan, unerwartete Schwierigkeiten hatte und im Tie-Break zwei Match-Bälle abwehren musste.

Führung durch Ambrozy

Zuvor hatte Ambrozy den RVR mit 6:3 und 6:2 gegen Struff in Führung gebracht. Dresewski "kämpfte tapfer" (Jogwer) gegen den Westfalenmeister Bornemann, musste sich aber mit 6:7 und 5:7 geschlagen geben. Hinzmann verlor mit 6:7 und 2:6 gegen Loer zum 1:2.

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