Castrop-Rauxels Tennisspieler müssen deutlich länger auf den Saisonstart warten

Corona-Krise

Die Corona-Krise legt den Sportbetrieb in Castrop-Rauxel komplett still. Die Tennisspieler hatten die Hoffnung, Anfang Mai in ihre Sommersaison starten zu können. Doch daraus wird nichts.

Castrop-Rauxel

, 27.03.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maximilian Flüggen wäre mit dem TuS Ickern eigentlich Anfang Mai in die Westfalenliga gestartet.

Maximilian Flüggen wäre mit dem TuS Ickern eigentlich Anfang Mai in die Westfalenliga gestartet. © Volker Engel

Vor einigen Tagen erst hatte der Westfälische Tennisverband (WTV) den Auf- und Abstieg nach dem Abbruch der Wintersaison geregelt. Maßgeblich ist jeweils der Tabellenstand vom 16. März.

Alle Teams, die zum Stichtag bereits als Aufsteiger feststanden, werden aufsteigen. Absteigen sollen lediglich jene Teams, die bereits zum Stichtag keine Möglichkeit mehr hatten, die nötigen Punkte zum Klassenverbleib zu erspielen.

Eigentlich war der Saisonstart für Anfang Mai geplant

Kurz danach veröffentlichte der WTV dann auch die Gruppeneinteilungen und Spielpaarungen für die Sommersaison 2020 - mit dem Start am ersten Mai-Wochenende. So sollten beispielsweise die Herren des TuS Ickern in der Westfalenliga am 3. Mai beim TuS Sennelager 2 aufschlagen.

Doch daraus wird nichts. Der WTV hat den Saisonstart verschoben. „Den Regionalligen und den Landesverbänden wird empfohlen, keine Medenspiele bzw. Punktspiele vor dem 8. Juni vorzusehen“, heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Tennis-Bundes. Der WTV hält sich an diese Vorgabe. Diese Regelung betrifft ebenso sämtliche Ranglisten- und LK-Turniere.

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Lutz Rethfeld, Vizepräsident im WTV für Wettkampfsport Erwachsene, sagt: „Wir versuchen im WTV alles, um schnellstmöglich einen geregelten Wettspielbetrieb auf die Beine zu stellen und ein Terminchaos zu vermeiden.“

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