Teurer Schiedsrichter in Merklinde

Auf der Außenbahn

Die Ansetzung eines Schiedsrichters hat in Merklinde für Unmut gesorgt. Dabei ging es jedoch nicht um seine Leistung als Unparteiischer. Vielmehr sorgten seine Anreisekosten für Unverständnis: Der Mann mit der Pfeife kam extra aus Ahaus.

CASTROP-RAUXEL

, 02.06.2014, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

unter anderem Platzkassierer beim SuS Merklinde, war am Sonntag schon vor dem Spiel gegen Borussia Ahsen sauer. Nicht über die Mannschaft, die ja schließlich gewann. Nein, die Ansetzung des Schiedsrichters war es, die den Merklinder ärgerte. Dabei hat der junge Marcel Benkhoff auch noch gut gepfiffen. Doch die finanzielle Belastung war es, die dem Kassierer sauer aufstieß. Rund 75 Euro kostete der Einsatz des Referees. Eine Summe, die sich hauptsächlich aus den Reisespesen des Unparteiischen errechnete. Der Mann mit der Pfeife wurde nämlich aus Ahaus (!) nach Merklinde beordert.

niederländischer Billardspieler in Diensten des ABC Merklinde, zeigte neben Ersthelfer Klaus Klein, großen Einsatz für seinen Landsmann Henny de Heus. Der Holländer vom BC Frintrop erlitt bei der dann sofort abgebrochenen Bundes-Mannschaftsmeisterschaft bei seinem Auftritt im Cadre 52/2 einen Herzinfarkt und wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Castrop-Rauxeler Krankenhaus eingeliefert. Egbers fuhr spontan noch in der Nacht mit dem Essener Karl-Heinz Gertzen, quasi als Dolmetscher, nach Holland, um die Ehefrau des erkrankten de Heus in die Europastadt zu holen. Samstagmorgen um 6 Uhr war der ABC-Spieler, der während seiner Merklinder Einsätze bei „Jupp“ Pöther Unterkunft findet, von seiner Nachtfahrt wieder zurück

Spielführer der Kreisliga-B-Fußballer der SF Habinghorst, band seinem Tor in der Partie gegen den SC Pantringhof (4:1) quasi eine Schleife um. Nach der Partie berichtete er davon, dass er es seiner Schwester Sultan zum 41. Geburtstag an diesem Tage gewidmet habe. Sie verfolgt mit Kantarcis Frau Esra stets die Partien der SF Habinghorst. Fatih Kantarci: „Wir sind eben eine fußball-verrückte Familie.“

ehemalige Fußballerin bei Arminia Ickern, durfte am Sonntag eine Meisterschale hochheben. Mit dem SV Schnellenbach bei Gummersbach wurde sie durch ein 3:2 gegen den TuS Reichshof Meisterin der Kreisliga A. Vor dem abschließenden Spieltag haben Bahadir und Co. uneinholbare vier Punkte Vorsprung auf den SSV Hochwald. Mit 16 Treffern hatte Merve Bahadir ihren Anteil an den bislang 94 Saison-Tore ihres Teams.

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