Tischtennisspieler halten an Termin für neuen Saisonstart fest

Tischtennis

Die Tischtennis-Saison 2019/20 ist wegen des Coronavirus vorzeitig beendet und Geschichte. Jetzt blicken die Sportler auf den Sommer, wenn es neu losgehen soll.

Obercastrop

, 04.04.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicola Schuchardt (l) und Steffi Flachmann bildeten für den Post SV in der nunmehr abgebrochenen Verbandsliga-Saison 2019/20 ein Doppel.

Nicola Schuchardt (l) und Steffi Flachmann bildeten für den Post SV in der nunmehr abgebrochenen Verbandsliga-Saison 2019/20 ein Doppel. © Volker Engel

Die Tischtennisspielerinnen des Post SV beschließen die Verbandsliga-Saison auf dem sicheren fünften Platz, nachdem der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) in Absprache mit allen 18 Landesverbänden die Spielzeit - aufgrund der Coronakrise - vorzeitig beendet hat. Der Tabellenstand wurde eingefroren. PSV-Kapitänin Nicola Schuchardt begrüßt das vorgezogene Saisonende.

Vereinswechsel ist bis 31. Mai möglich

„Es weiß niemand, wann es weitergehen könnte. Es waren noch einige Spiele zu erledigen und die Relegation wäre eigentlich bereits Anfang Mai gewesen“, erklärt sie, „zudem endet die Vereinswechselfrist am 31. Mai. Da muss man ja wissen, in welcher Liga man spielt.“

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An den Terminen zur Saison 2020/2021 werde zum jetzigen Zeitpunkt festgehalten, heißt es. Laut Rahmenterminplan des Westfälischen Tischtennisverbandes (WTTV) würde die kommende Spielzeit also Ende August starten.

Der TTC Wuppertal II ist aus der Frauen-Verbandsliga abgestiegen. Das Duell mit Wuppertal ging einher mit der bislang weitesten Auswärtsspiel-Reise für die Postlerinnen. Zur kommenden Saison ist dann wieder der SV Germania Salchendorf das weiteste Auswärtsziel – die Anfahrt ist mehr als doppelt so lang.

Bezirksliga-Spitzenreiter Salchendorf hätte regulär noch gegen die direkten Verfolger TTV Neheim-Hüsten (2.) und CVJM Hamm (3.) spielen müssen. Neheim-Hüsten hätte den Aufstiegsplatz noch erobern können, wäre die Saison nicht vorzeitig beendet worden. Die Wegstrecke von Obercastrop nach Neheim wäre nur halb so weit.

Salchendorf nicht mehr ansteuern zu müssen, „war der Grund, warum wir letztes Jahr unbedingt aufsteigen wollten“, so Nicola Schuchardt, „zumindest eine Saison hat das ja geklappt.“

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