Torjäger Janas über seine Ziele mit Arminia Ickern

Interview

Sebastian Janas, der für den SC Arminia Ickern aufläuft, ist aktuell gemeinsam mit Timo Ballmann vom RSV Holthausen mit 19 Treffern der erfolgreichste Torjäger der Herner Fußball-Kreisliga A. Mit uns hat Janas unter anderem über den 44-Tore-Rekord von Dennis Teuber aus der Saison 2013/14 und die erste Halbserie gesprochen.

CASTROP-RAUXEL

21.12.2016, 15:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sebastian Janas vom SC Arminia Ickern in Jubelpose. Das gab es in dieser Saison bei den Spielen seines Teams in der Herner Fußball-Kreisliga A bereits 19 Mal zu sehen.

Sebastian Janas vom SC Arminia Ickern in Jubelpose. Das gab es in dieser Saison bei den Spielen seines Teams in der Herner Fußball-Kreisliga A bereits 19 Mal zu sehen.

Herr Janas, 25 Tore fehlen zum Rekord. Ist das ein Ziel, das Sie sich gesetzt haben?

Das übergeordnete Ziel ist natürlich der Erfolg der Mannschaft. Ob ich dabei 45, 40 oder 35 Tore erziele, rückt dabei erst einmal in den Hintergrund. Auf den Rekord von Dennis Teuber bin ich nicht so scharf. Ohne die Mannschaft wäre ich ohnehin nicht erfolgreich. Ich habe mir zwar ein Ziel gesetzt, dieses liegt aber nicht bei 44 Treffern.

Als Tabellensechster macht Arminia Ickern als Aufsteiger einen guten Job – auch wenn mehr drin war, oder?

Ich bin nicht zufrieden. Dafür haben wir in den letzten Spielen einfach zu viele Punkte liegen gelassen. Gegen die SG Castrop kann man natürlich als Verlierer vom Platz gehen (0:3 Anm. d. Red.), aber gegen Firtinaspor II, wie am vergangenen Wochenende, darf man nicht verlieren. Da haben wir einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Unnötig waren davor auch die Punktverluste gegen den DSC Wanne II oder gegen SG Herne 70, wo wir zwei Mal in Führung gehen und anschließend jeweils zwei dumme Elfmeter gegen uns gepfiffen bekommen.

Dafür war der Saisonstart ziemlich erfolgreich. Die Arminia stand oben in der Tabelle. Was ist dann passiert?

Das stimmt, wir sind super gestartet. Von heute auf morgen kam dann ein Bruch, etwa gegen den VfB Habinghorst. Da haben wir zu Hause mit 1:6 verloren. Die Habinghorster hatten bis dahin noch kein einziges Spiel gewinnen können. Auch gegen den VfB Börnig haben wir beim 2:6 eine hohe Niederlage kassiert.

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Kann die Arminia noch einmal die vorderen Plätze angreifen? Auf Platz drei und damit den VfB Börnig sind es sieben Punkte Rückstand. Unser Trainer Patrick Stich hat schon angekündigt, dass er uns in der Vorbereitung ab Anfang Januar stark fordern wird. Er wird auch nicht zufrieden sein.

Welches persönliche Ziel haben Sie?

Ich will nicht um die Plätze zehn bis 15 spielen. Ich bin nicht nach Ickern gekommen, um um die Goldene Ananas zu spielen. Wenn wir am Ende einen der Plätze drei bis fünf belegen sollten, dann ist das halt so. Trotzdem müssen wir in der Rückrunde alles versuchen, um wieder an unsere stärkste Leistung und damit an die oberen Tabellenplätze anknüpfen zu können.

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