Torsten Heermann: "Ich kann nur jedem empfehlen, hier zu arbeiten"

RN-Interview

Bei den B-Liga-Fußballern des SuS Pöppinghausen gibt es im Sommer nach fünf Jahren einen Wachwechsel auf der Trainerposition. RN-Redakteur Jens Lukas sprach darüber mit dem scheidenden Trainer Torsten Heermann.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jens Lukas

, 22.03.2011, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Über fünf Jahre auf der Bank des SuS Pöppinghausen: Torsten Heermann.

Über fünf Jahre auf der Bank des SuS Pöppinghausen: Torsten Heermann.

Herr Heermann, nachdem Sie Ihren Abschied angekündigt hatten, ist Anfang der Woche bekannt geworden, dass Jürgen Lindner Ihr Nachfolger wird. Heermann: Da hat der SuS Pöppinghausen einen wirklich kompetenten Mann gefunden, der der Mannschaft gerecht wird. Der Verein hat die richtige Wahl getroffen.In den vergangenen Jahren haben Sie den SuS als Klub stets gelobt.Heermann: Das ist ein gut geführter, kleiner und familiärer Verein, bei dem man als Trainer alle Möglichkeiten bekommt, seine Vorstellungen zu verwirklichen. Natürlich alles im finanziellen Rahmen, die dem Verein zur Verfügung stehen. Ich kann nur jedem empfehlen, hier zu arbeiten."In dieser Mannschaft steckt jede Menge Qualität"

Wie kam es dann dazu, dass sie nach fünfeinhalb Jahren Ihren Rückzug bekanntgegeben haben? Heermann: Auch wenn es jede Saison ein bis zwei Verstärkungen und auch Abgänge gab, kannten sich Trainer und Mannschaft nach so langer Zeit schon ziemlich aus dem Eff-Eff. Da braucht es einen neuen Trainer, der die Spieler noch einmal richtig oder anders kitzelt. Denn in dieser Mannschaft steckt jede Menge Qualität. Ich gehe davon aus, dass sie so zusammenbleibt. Dann wird sie in die Kreisliga A aufsteigen. Wenn nicht in diesem Jahr, dann in der nächsten Saison. Wann und wo werden wir Torsten Heermann wieder auf der Trainerbank sitzen sehen?Heermann: Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, weil ich mich mit meiner Mannschaft noch auf den Aufstieg konzentriere, der immernoch möglich ist. Es hat auch noch keine Anfragen gegeben. Aber ich will auf jeden Fall in Zukunft wieder eine Seniorenmannschaft trainieren.

ZUR PERSON Torsten Heermann, 39 Jahre, ist Vater einer Tochter Vanessa (3) und eines Sohnes Kevin (6), den er als Minikicker-Trainer bei Eintracht Datteln betreut. Als Aktiver spielte Heermann im Tor der Spvg Schwerin, des SV Wacker Obercastrop sowie der SG Adler Rauxel. Nach Trainerjahren beim SV Wacker (Junioren und Senioren) schloss er sich dem SuS Pöppinghausen an, wo er ab der Winterpause der Saison 2005/2006 das Zepter schwang.

 

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