Torwart bringt Victoria Habinghorst ins Fernsehen

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Ein Bild von Kreisliga-B-Keeper Tim Cittrich im TV macht derzeit im Internet die Runde. Ein Vorsitzender musste beinahe für einen Schiedsrichter ein Opfer bringen. Unsere „Leute im Sport“.

Castrop-Rauxel

, 30.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Tim Cittrich, Torhüter bei Victoria Habinghorst in der Kreisliga B, überraschte seinen Trainer Danny Jordan am Sonntag mit einer besonderen Aktion. Cittrich war unter den Zuschauern bei der Sendung ZDF-Fernsehgarten. Jordan berichtete am Montag: „Wir wussten zwar, dass er dort ist – aber mehr nicht. Er meinte nur: Lasst Euch überraschen.“ Die Überraschung funktionierte: Cittrich hielt bei jeder Musikvorführung seinen Victoria-Habinghorst-Vereinsschal in die Höhe – und war damit tatsächlich kurz im TV zu sehen. Danny Jordan berichtete: „Das nenne ich Einsatz für den Verein! Meine Frau hatte die Sendung aufgenommen. Wir sind durch Zufall auf die Szene gestoßen.“ Derzeit macht ein vom Bildschirm abfotografiertes Motiv bei Facebook im Internet prominent die Runde.

Torwart bringt Victoria Habinghorst ins Fernsehen

© privat


Torsten Leder, Vorsitzender der Fußballer des SuS Pöppinghausen (Kreisliga C), hatte am Sonntag das Glück, ein privates Opfer für den Verein letztlich nicht bringen zu müssen. Das Testspiel zwischen dem TuS Henrichenburg und dem SuS Pöppinghausen wollte Holger Durrey als letztes Spiel seiner Schiedsrichter-Laufbahn pfeifen. Die Verantwortlichen von Henrichenburg und Pöppinghausen hatten die Idee, dem Referee daher Fanschals ihrer Vereine zu schenken. Leder berichtete am Samstag: „Da unsere Vereinsschals aktuell vergriffen sind, muss ich wohl meinen eigenen für diese nette Geste opfern.“ Zu diesem Ernstfall kam es letztlich allerdings nicht. Denn Durrey hatte sich mittlerweile entschlossen, die Pfeife nicht an den Nagel zu hängen.

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© Volker Engel


Andreas Köhler, früher unter anderem Fußball-Trainer des SV Wacker Obercastrop, hatte sich die Rückkehr in die Heimat als verantwortlicher Co-Trainer des TuS Sinsen (Westfalenliga) sicherlich erfolgreicher vorgestellt. Das Testspiel beim Landesligisten FC Frohlinde verlor er mit 1:2. Doch mit Köhler lag auch ein Hauch von Obercastrop über der Brandheide. So lief in seinem Team Sascha Schröder auf, der vor der Saison aus der Erin-Kampfbahn zu Sinsen wechselte. Zudem konnte er sich über ein Wiedersehen mit Marcel Herder (Frohlinde) und Bastian Niebert (SuS Merklinde) freuen, die unter seinen Fittichen bei Wacker spielten.

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© Jens Lukas


Bastian Niebert, in den vergangenen Jahren Fußballer beim SV Wacker Obercastrop und jetzt Neuzugang beim SuS Merklinde (Kreisliga A), hat nach langer Verletztenmisere (Fußbruch, Bandscheibe) einen Neuanfang gestartet. Am Rande der Testpartie des FC Frohlinde gegen den TuS Sinsen sorgte er für eine kurze Irritation beim Reporter dieser Zeitung. Niebert erzählte im Gespräch mit seinem ehemaligen Teamkameraden Sascha Schröder, dass er mit Merklinde schon am Mittag gegen seine zweite Mannschaft 3:0 gewonnen habe. Weil der Zeitungsmann Schröder in Gedanken immer noch beim SV Wacker führte, wurde erst im Nachhinein klar, dass Niebert den TuS Sinsen II und nicht die Obercastroper Reserve meinte.

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© Foto:Jens Lukas


Dominik Schenkel, in der vergangenen Saison in der Fußball-Bezirksliga siebenfacher Torschütze für die SG Castrop, feierte jetzt seinen ersten größeren Erfolg als Spielertrainer von Eintracht Waltrop. Das Team aus der Kreisliga C wurde Dritter der Waltroper Stadtmeisterschaft. Schenkels Team gewann überraschend das „kleine Finale“ gegen den Bezirksliga-Aufsteiger Teutonia SuS Waltrop mit 1:0. „Unser Ziel war es, nicht Letzter zu werden. Jetzt sind wir auf dem dritten Platz gelandet. Das ist cool“, diktierte Schenkel der Reporterin in den Block. Stadtmeister wurde Teutonia SuS Waltrop II (Kreisliga B) mit 4:2 nach Elfmeterschießen gegen den VfB Waltrop.

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© Jens Lukas

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