TuS Ickern bricht ein, siegt aber dennoch

Handball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Mit einem 28:22-Sieg gegen Westfalia Rhynern meldet sich Handball-Landesligist TuS Ickern im Spielbetrieb zurück. Trotz einer von Unsicherheiten geprägten Phase im Spiel zeigte sich Trainer Stephan Pade mit seiner Sieben zufrieden.

von Von Christian Püls

, 25.10.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pascal Ulrich (l.) steuerte zwei Treffer zum Ickerner Sieg gegen Rhynern bei.

Pascal Ulrich (l.) steuerte zwei Treffer zum Ickerner Sieg gegen Rhynern bei.

40 Minuten lang ließen sie daran keinen Zweifel aufkommen. „Wir haben guten Tempo-Handball gezeigt, gute Stafetten gespielt und standen mit einer soliden Abwehr auf dem Feld“, sagte Pade. So gelang es dem heimischen Team zunächst einen beachtlichen 13-Tore-Vorsprung (24:11) herauszuspielen. Zwar stellte Westfalia Rhynern einen vermeintlich schwachen Gegner dar, aber „auch den muss man erstmal schlagen, wenn man in der Liga bleiben will“, sagte Pade. Und dieser Sieg schien dem TuS souverän gelingen zu wollen.

Doch dann, ab der 40. Minute, klappte erstmal gar nichts mehr beim TuS. Pade hatte an mehreren zentralen Positionen gewechselt. Diese Veränderungen brachten die Mannschaft total aus dem Konzept. Zeitweise sah es sogar so aus, als könne Rhydern das Spiel noch kippen. Die Gäste spielten plötzlich eine 11:1-Serie. Der komfortable Ickerner Vorsprung war innerhalb weniger Minuten auf drei Tore geschmolzen (25:22). Pade zog die Notbremse und brachte die seine Anfangsformation zurück aufs Feld. Die erzielte noch drei Tore, hielt den Rückraum sauber und sicherte die wichtigen zwei Punkte für den Aufsteiger. „Wir haben unnötig für Spannung gesorgt“, so Pade, der sich den Bruch im Spiel selbst nicht ganz erklären konnte. Im Spiel gegen Beckum hätten die Auswechselungen schließlich funktioniert. „Bei diesem Tempo, muss man öfter wechseln können“, erklärt Pade die Notwendigkeit der Umbesetzung. Dabei soll nun Sicherheit einkehren.

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