TuS Ickern startet Heimspiel-Serie – alle Vorschauen

Handball

Auf Platz acht rangiert der TuS Ickern im gesicherten Mittelfeld der Handball-Landesliga. Diese Position gilt es in den kommenden Wochen zu festigen. Denn die Partie gegen den TuS Hattingen 2 am 17. Spieltag ist für die Utech-Sieben der Auftakt zu einer Serie von vier Heimspielen in Folge. Alle Vorschauen.

CASTROP-RAUXEL

, 20.02.2015, 10:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
TUS (gelb) - Westf Hombruch

TUS (gelb) - Westf Hombruch

Handball-Landesliga 3 TuS Ickern - TuS Hattingen 2 (So, 18 Uhr, Halle an der B235)

In eigener Halle läuft es beim TuS Ickern rund: Zuletzt konnte er in der Sporthalle an der B 235 vier Partien in Serie für sich entscheiden. Dort wird am Sonntag auch die Partie gegen den TuS Hattingen 2 angeworfen. Die Gäste stehen dort, wo sich die Ickerner am Ende der Saison gerne selbst sähen: auf Platz fünf an der Spitze des Mittelfeldes.

Mit einem Heimsieg am Sonntag könnten die Castrop-Rauxeler einen Schritt in diese Richtung machen, denn die Hattinger weisen nur drei Punkte Vorsprung auf. "Ich hoffe, dass wir unseren Heimvorteil nutzen können", sagt der Trainer des TuS Ickern, Ralf Utech.

"Technisch sehr gute Mannschaft"

An das Hinspiel dürften alle Beteiligten beim TuS Ickern gute Erinnerungen haben. Mit einem 26:24 gelang der Utech-Sieben der erste von bislang nur zwei Auswärtssiegen in dieser Saison. "In Hattingen haben wir eines unserer besseren Spiele gemacht", sagt Utech. Dies sei allerdings kein Grund dafür, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Hattingen ist eine technisch sehr gute Mannschaft, die einen guten Ball spielt."

Positives kann der Ickerner Trainer in personeller Hinsicht vermelden. Bis auf Marko Höfer und Maurice Zendrowski steht ihm für die Partie gegen Hattingen voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung. Einige Spieler seien zwar noch angeschlagen, "aber bis zum Wochenende sollte das passen."

Wenige beim Training

Berufliche Verpflichtungen und Erkrankungen hätten während der Woche allerdings für eine geringe Trainingsbeteiligung gesorgt, berichtet Utech. Sein Team werde daher eher weniger spielerische Akzente setzen können. Stattdessen lautet die Devise des Ickerner Übungsleiters: "Wir müssen von Beginn an über den Kampf ins Spiel finden."  

Bezirksliga 4 ÖSG Viktoria Dortmund - HSG Rauxel-Schwerin (So, 15 Uhr, Sporthalle Brackel II; Haferfeldstraße 5, Dortmund)

Nach zwei Niederlagen in Folge steckt die HSG Rauxel-Schwerin auf Platz sieben im Niemandsland der Tabelle der Handball-Bezirksliga fest. Mit einem Sieg bei ÖSG Viktoria Dortmund könnte sich die Raasch-Sieben am 17. Spieltag zumindest wieder ein ausgeglichenes Punktekonto erspielen.

Aber auch für die Gastgeber geht es um wichtige Punkte, denn die ÖSG Viktoria steht auf einem Abstiegsplatz (13.). Unterdessen hat die HSG Rauxel-Schwerin nach gutem Jahresbeginn den Sprung nach oben verpasst. Zuletzt musste sich das Team von Trainer Gerald Raasch gegen Haltern-Sythen und in Welper geschlagen geben.

"Eine lösbare Aufgabe"

Dementsprechend eindeutig ist die Zielvorgabe für den Sonntag. „Wir wollen die Trendwende schaffen“, kündigt Raasch an. Gegen die Dortmunder, die aus dem Hinspiel (30:30) einen Punkt mitnahmen, erwarte er eine enge Partie. „Es ist eine lösbare Aufgabe“, kommentiert der HSG-Trainer, „letztlich wird aber die Tagesform entscheiden.“

Nicht ganz zufrieden ist Raasch einmal mehr mit der personellen Situation. Der dezimierte Stammkader soll unter anderem durch Moritz Neuhaus und Dominik Peters aus der A-Jugend verstärkt werden. Auch Bastian Krause, der nach langer Verletzungspause zunächst für das zweite HSG-Team aufläuft, wird voraussichtlich bei der „Ersten“ aushelfen.    

Frauen-Bezirksliga 5 Castroper TV - TV Wattenscheid (So, 13.30 Uhr, Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule)

Noch sieben Spiele stehen für die Handballerinnen des Castroper TV in der laufenden Bezirksliga-Saison auf dem Plan. Die Sieben von Trainer Jan Schimmelmann benötigt noch einige Punkte, um den Klassenverbleib ganz sicher unter Dach und Fach zu bringen. Am Sonntag hängen die Trauben für den Vorletzten im Heimspiel gegen den TV Wattenscheid 01 allerdings sehr hoch.

Die Gäste aus Bochum haben zuletzt fünf Partien in Folge gewonnen und belegen Platz drei. „Gegen Wattenscheid wird es wichtig sein, dass es uns gelingt, deren starke Rückraum-Spielerinnen unter Kontrolle zu bringen“, erklärt Schimmelmann mit der Erkenntnis vom 17:22 im Hinspiel.

Neben kompakter Deckungsarbeit sei vor allem Treffsicherheit im Angriff erforderlich, um zu bestehen, sagt Schimmelmann. „Nur wenn wir es schaffen frühzeitig einfache Tore zu erzielen, haben wir eine Chance auf ein gutes Ergebnis.“

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