TuS plant gegen Ahlen den dritten Streich

Handball

Bislang steht Landesligist TuS Ickern bei der Serie von vier Heimspielen in Folge mit optimaler Ausbeute da. Die ersten beiden Partien dieses Quartetts wurden gewonnen. Am Sonntag soll gegen die Ahlener SG 2 der dritte Streich folgen. Bezirksligist HSG empfängt Oespel-Kley, die CTV-Damen treffen auf Riemke 3.

CASTROP-RAUXEL

, 06.03.2015, 12:09 Uhr / Lesedauer: 3 min
TUS (gelb) - Hattingen

TUS (gelb) - Hattingen

Landesliga 3 TuS Ickern - Ahlener SG 2 (So, 18 Uhr, Sporthalle an der B235)

Mit einem Sieg gegen die Münsterländer, die Platz neun belegen, könnte der Siebte aus Ickern sein Punktekonto am 19. Spieltag in den positiven Bereich drehen. Dem TuS wäre in diesem Fall, bei dann noch sieben ausstehenden Partien, der Klassenverbleib wohl kaum noch zu nehmen.

Doch die Ickerner gehen noch aus einem anderen Grund hoch motiviert in das Spiel. „Wir haben gegen diesen Gegner noch etwas gut zu machen“, sagt TuS-Trainer Ralf Utech, „in Ahlen haben wir eines unserer schwächsten Spiele in dieser Saison abgeliefert.“

Mit satten 20 Toren Unterschied (17:37) hatten sich die Ickerner geschlagen geben müssen. Der TuS-Übungsleiter lässt es auch nicht als Ausrede gelten, dass Ahlen seinerzeit die Unterstützung aus seinem hochklassig spielenden A-Jugend-Team (Bundesliga) in Anspruch genommen hatte.

Duo fehlt

Der Blick auf die aktuelle Situation beim TuS Ickern gibt Anlass zu positiver Stimmung. Sechs Heimspiele in Folge konnten die Ickerner zuletzt für sich entscheiden. Utech ist zuversichtlich, dass am Sonntagabend Erfolg Nummer sieben hinzukommen wird, wenngleich er Respekt vor dem Gegner hat. „Ahlen hat eine technisch sehr gute Mannschaft“, sagt der TuS-Trainer, „ich bin aber davon überzeugt, dass wir auch in diesem Heimspiel mit unserer guten Defensiv-Arbeit dagegen halten können und die Punkte bei uns behalten werden.“ In personeller Hinsicht kann Ralf Utech nicht auf seinen kompletten Kader setzen. Gegenüber der Vorwoche beim Sieg gegen Hattingen 2 fallen die Rückraumspieler Nils Rodammer und Julian Esser aus.    

Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Schwerin - DJK Oespel-Kley (So, 18 Uhr, Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums)

Wiedergutmachung nach der herben 15:28-Niederlage beim ASC Dortmund wollen die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag betreiben. Der Siebte empfängt am 19. Spieltag den Dritten DJK Oespel-Kley. „Ich bin sicher, dass wir uns am Sonntag besser verkaufen werden als am vergangenen Wochenende“, sagt HSG-Trainer Gerald Raasch. Es gehe auch darum, sich für das 24:36 des Hinspiels bei der DJK Oespel-Kley zu revanchieren. „Das war damals eine ziemlich bittere Pille“, erinnert sich der Coach.

Allerdings ist der Gegner nicht zu unterschätzen. Zuletzt haben die Dortmunder drei Partien in Folge gewonnen, zählen auf Platz drei zu den Aufstiegsaspiranten. Allerdings wird Oespel-Kley am Sonntagabend wohl nicht in Bestbesetzung antreten. Die Dortmunder hätten um eine Spiel-Verlegung gebeten, aber keine Zustimmung von den HSG-Verantwortlichen erhalten, berichtet Raasch. „Wir hätten keinen Ausweichtermin an einem Wochenende gefunden.“

Er selbst kann bis auf Lukas Zöpel (berufliche Gründe) seinen Stammkader aufbieten. Ergänzt wird dieser durch einige Spieler aus der A-Jugend und voraussichtlich auch durch Felix Zimmer, der im Vorfeld der Partie bereits für die HSG 2 in der 2. Kreisklasse aufläuft.  

Frauen-Bezirksliga 5 Castroper TV - Teutonia Riemke 3 (So, 10 Uhr, Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule)

Nach dem Sieg beim Waltroper HV ist der Klassenverbleib für die Bezirksliga-Handballerinnen des Castroper TV in greifbare Nähe gerückt. Für das Team von Trainer Jan Schimmelmann, das Platz neun belegt, wird es allerdings schwer, am Sonntag gegen den Siebten, SV Teutonia Riemke 3, weitere Punkte nachzulegen. Der CTV muss nämlich ohne etatmäßige Torhüterin auskommen.

Nach dem Rückzug von Stefanie Löwer hatte zuletzt wieder Greta Siewert den Platz im CTV-Gehäuse eingenommen und in Waltrop eine gute Leistung gezeigt. Für die Partie gegen Riemke steht nun auch Siewert nicht zur Verfügung.

Trainer Schimmelmann ist gezwungen zu improvisieren. Im Training hätten sich Lena Schwittek und Svenja Jerusel für die Position im Tor empfohlen, berichtet er. Beide sollen nunmehr jeweils eine Halbzeit zwischen den CTV-Pfosten stehen.

Trainer optimistisch

Da allerdings auch die Feldspielerinnen Franziska Wejer und Romina Machtenberg voraussichtlich ausfallen werden, sieht es in personeller Hinsicht ganz dünn aus beim CTV. "Mit viel Glück werden wir eine Auswechselspielerin haben", kommentiert Schimmelmann.

Insofern sei es fraglich, ob sein Team einen Sieg wie das 17:14 im Hinspiel gegen Riemke wiederholen könne, räumt der Trainer ein, fügt aber optimistisch hinzu: "Ich würde es unserer Mannschaft durchaus zutrauen." 

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