Vereine kooperieren am runden Tisch - Notfallplan auch für Dezember

Sporthallen

CASTROP-RAUXEL Der Krisengipfel verlief harmonisch. Ein Terminplan ist zusammengestellt. Aktive und Verantwortliche der Castrop-Rauxeler Vereine, die von der schwierigen Sporthallen-Situation betroffen sind, dürfen sich vorerst entspannen.

von Von Florian Kopshoff

, 14.10.2009, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Kompromisslösung: Die Handballer des TuS Ickern leiden am meisten unter der Sporthallen-Situation.

Trotz Kompromisslösung: Die Handballer des TuS Ickern leiden am meisten unter der Sporthallen-Situation.

„An dieser Situation können wir natürlich nichts ändern“, sagte Heyden. Aber: Dank der Kooperationsbereitschaft der „sehr harmonischen Runde“ von Sportvereinen habe sich nun ein annehmbarer Terminplan für alle gefunden. Wichtigste Änderung: Große Teile des Spiel- und Trainingsbetriebs der Jugendmannschaften werden in die Castrop Rauxeler Realschul-Sporthallen (Johannes Rau/Fridtjof Nansen) ausgelagert. Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin räumen möglichst viel Zeit für die Kollegen des TuS Ickern frei. Die Landesliga-Herren des TuS müssen für ihre Heimspiele weitestgehend auf Samstagstermine ausweichen. Für die Ickerner kommt wegen fehlender Zuschauerränge in den Realschulen nur die ASG-Halle in Frage. „Der TuS leidet am meisten“, sagte Heyden.

Dem Monat Oktober sieht der Bereichsleiter Sport und Bäder relativ gelassen entgegen. Die Herbstferien entlasten den Spiel- und Trainingsplan. „Im November wird‘s eng“, fürchtet Heyden nur. Einen Notfallplan, erklärt er, gebe es auch für Dezember. Falls die Reparaturarbeiten in der WBG-Halle wider erwarten länger dauern sollten. Doch daran wollen weder Heyden noch die Sportvereine denken. Übrigens: Auch nicht die Fußballclubs. Die wollen in der Gesamtschul-Sporthalle ihre Stadtmeisterschaften austragen.

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